Weseler Mädels bei GirlsDay an der Ruhr-Uni Bochum

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Wo: Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstraße 150, 44801 Bochum auf Karte anzeigen

Der Professor der Angewandten Festkörperphysik hatte es den Schülerinnen angetan: „Erst durften wir sein Büro sehen, dann waren wir in seinem Labor mit verschiedenen selbstgebauten Apparaturen und dann in einer Vorlesung. Den Studentinnen, Studenten und uns erklärte er Magnetismus und Hochspannung. Es war nebelig und es hat geblitzt, “ berichten Sophia, Ela und Valerie begeistert. Sie wollen die Visitenkarte, die ihnen der Professor der Universität Bochum zum Abschied schenkte, gut aufbewahren. Als Ansporn für eigene Berufsziele, wie sie lachend hinzufügen.

Dass Naturwissenschaft auch Mädchen Spaß machen kann, erfuhren insgesamt 20 Mädchen der 8. und 9. Klassen der Gesamtschule am Lauerhaas beim GirlsDay der Ruhr Universität Bochum. „Wichtig ist, den Mädchen Einblicke in naturwissenschaftliche Ausbildungen und Studiengängen zu ermöglichen. Die Ruhr Universität bietet auch im zehnten Jahr ein breites Spektrum,“ erläutert Evelyn Schmidt-Abendroth, Ansprechpartnerin für Gleichstellung der Gesamtschule, ihr Engagement für den Mottotag.

Nicht nur Physik, auch Biologie, Elektrotechnik, Bauingenieurwesen und andere Fakultäten boten Workshops für die Schülerinnen, um abseits der bekannten „Frauenberufe und –studiengänge“ zu informieren und mit witzigen Workshops ein Gefühl für Naturwissenschaften zu vermitteln.

Die Geowissenschaften präsentierten eine GPS-gesteuerte Suche im Botanischen Garten unter dem Motto „Mit dem Smartphone raus in die Natur“, die Leonie, Melina und Sophie begeisterte. Ihre am Computer konstruierten Schlüsselanhänger und die Anwendungsmöglichkeiten anderen Maschinen fanden Kadir, Yonca und Özge im Fachbereich Elektrotechnik sehr spannend.

„Mit dem Besuch der Universität Bochum können wir einen Beitrag dazu leisten, dass sich Mädchen bei der Berufs- und Studienwahl umfassend und vorurteilsfrei informieren. Vielleicht ist der GirlsDay der entscheidende Beitrag für die Wahl eines Berufs in einem technischen oder handwerklichen Fach“, wünscht sich Heike Kemper, die Organisatorin und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wesel.

Heike Kemper

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