Plätze für Kinder von Eltern, die zur „kritischen Infrastrukturgruppe“ gehören:
DRK Kreisverband Niederrhein hilft Eltern mit Betreuung

Der DRK Kreisverband Niederrhein wird auch für die Betreuung von Kindern sorgen, deren Eltern Mitarbeiter der sogenannten „kritischen Infrastrukturen“ sind – allerdings nur, wenn die Kinder bisher auch an einer DRK-Kita betreut wurden.

Der Sammelbegriff „Kritische Infrastruktur“ umfasst eine Vielzahl von Einrichtungen, Anlagen und Dienstleistungen, die Schlüsselpositionen einnehmen und damit wichtig für die Handlungsfähigkeit des staatlichen Gemeinwesens sind.

Gemeint sind beispielsweise Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Krankenpflegepersonal, Ärzte, Justiz, Katastrophenschutz, Ordnungsbehörden, Telekommunikationsdiensten, Energie- und Wasserversorgung, öffentlicher Personen-Nahverkehr und Lebensmittelversorgung, - soweit sie alleinerziehend sind oder beide Elternteile in einem dieser genannten Bereiche tätig sind.

Alle Kitas für diese Gruppe geöffnet

Dazu öffnet der DRK Kreisverband Niederrhein seit Montag alle seine 16 Kindertagesstätten im Kreis Wesel und übernimmt die Betreuung der Kinder von Eltern, die dieser Gruppe angehören, wenn die Kinder bisher in den Kitas des DRK Kreisverbandes Niederrhein angemeldet waren. Betreut werden Kinder im Alter ab vier Monaten bis zum Einschulalter in der normalen Kita-Öffnungszeit. Um sicherzustellen, dass die Not-Maßnahme auch den richtigen Eltern zuteilwird, benötigen diese eine Bescheinigung ihrer Dienststelle, dass sie zur „Kritischen Infrastrukturgruppe“ gehören.

Mit dieser Maßnahme folgt der DRK Kreisverband Niederrhein dem Maßnahmenpaket der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, die – trotz Schul- und Kitaschließungen – Betreuungsmöglichkeiten für Kinder von Eltern dieser Berufsgruppen vorsieht.

Wir halten Rücken frei

„Unsere Kita-Mitarbeiter werden ab Montag die Betreuung dieser Kinder gewährleisten“, betont DRK-Geschäftsführer Andreas Bußmann. „Wir sind uns der Verantwortung bewusst, die wir den Menschen, die in diesen ‚kritische Infrastrukturen‘ tätig sind, gegenüber haben. Sie sorgen für uns alle – und nun halten wir diesen Eltern den Rücken frei, in dem wir die Betreuung ihrer Kinder übernehmen.“

Bezüglich der Betreuung der Kinder, die bisher nicht in den DRK-Kitas angemeldet waren und deren Eltern ebenfalls kritischen Infrastrukturen angehören, wartet der DRK Kreisverband Niederrhein noch auf den Erlass des Landschaftsverbands Rheinland (LVR), der für das Wochenende angekündigt ist.

Der DRK-Kreisverband hat seine eigenen Kindertagesstätten bis zum 19. April vorerst geschlossen.

Autor:

Sigrid Baum aus Wesel

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