Ideenschmiede für neue touristische Angebote in der Region
Heimatwerkstatt - Tourismusbeauftragte aus der Region stecken die Köpfe zusammen

Wie entwickelt man touristische Angebote für eine bestimmte Zielgruppe? Wie begeistert man die Besucher? Und: Wie wird ein Angebot attraktiv und erlebbar? Diese und viele weitere Fragen standen im Vordergrund der zweiten Weseler Heimatwerkstatt der Niederrhein Tourismus GmbH, welche im Rahmen des EFRE-Projekts „Local Emotion am Niederrhein“ durchgeführt wurde.
So trafen sich insgesamt zehn kommunale Tourismusbeauftragte und Leistungsanbieter wie regionale Erzeuger, Hoteliers und Freizeitanbieter aus dem Kreis Wesel im Otto-Pankok-Museum in Hünxe. Bereits im Frühjahr hatte eine erste Heimatwerkstatt zu kreativen Vermarktungskonzepten stattgefunden. Die jüngste Ausgabe stand nun ganz im Zeichen neuer touristischer Produkte.

„Die Heimatwerkstatt soll den Teilnehmern die Möglichkeit bieten, gemeinsam kreative Ideen und Produkte zu entwickeln“, sagt Tobias Schmitz, der das Projekt bei der Niederrhein Tourismus GmbH leitet. „Zudem werden Methoden erlernt, das eigene Tourismusangebot auch selbstständig weiterentwickeln zu können.“ Die Anwendung erfolgte in Kleingruppen, die sich mit neuen Angeboten rund um das Otto-Pankok-Museum befassten.

Als Ausgangspunkt der Veranstaltungsreihe dient die Internet-Plattform „Lieblingsplatz Niederrhein“, die eine beachtliche Sammlung von häufig noch unbekannten Orten am Niederrhein enthält. Unter der Adresse www.lieblingsplatz-niederrhein.de haben bereits viele hunderte User ihre Lieblingsplätze am Niederrhein geteilt. Neben der Frage, wie diese Lieblingsplätze für Besucher erlebbar gemacht werden, schaffen die Heimatwerkstätten eine Plattform für die eigene Produktentwicklung.

Wie wichtig dabei Praxisbeispiele sind, zeigte sich beim Vortrag des Gastreferenten Christoph Imber, der in Remscheid mit „378meter“ Erlebnisführungen und bergische Souvenirs anbietet. „Christoph Imber hat bewiesen, dass manchmal nur ein bisschen Mut dazu gehört, Ideen auch umzusetzen“, so Tobias Schmitz. Der Jung-Unternehmer entwickelte mit Blick auf die Geschichte, die Landschaft und die Menschen im Bergischen Land eine Vielzahl an Heimatprodukten, die die Bergische Kultur bis heute prägen: Darunter befinden sich das sogenannte Bergzeug, das den bergischen Erfindergeist widerspiegelt oder bedruckte Textilien, die den Bergischen Dialekt aufgreifen. „Die Stadt Remscheid und das Bergische Land haben viel mehr zu bieten als ich selbst einmal dachte“, ermutigte Christoph Imber seine Kollegen vom Niederrhein, ihre Heimatverbundenheit zur Geschäftsidee zu machen.

Autor:

Lokalkompass Wesel aus Wesel

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