Rasant steigende Zahlen - Wie siehts in den Krankenhäusern aus?
Beide Krankenhäuser in Wesel gut gerüstet

Das Evangelische Krankenhaus in Wesel - Obrighoven.
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  • Das Evangelische Krankenhaus in Wesel - Obrighoven.
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UPDATE am 20.10.2020
Das Marien-Hospital Wesel hat heute morgen entschieden, dass ab Mittwoch, den 21. Oktober 2020 das Krankenhaus für Besucher geschlossen ist, da der Inzidenzwert über 50 gestiegen ist. 
Ausgenommen vom Besuchsverbot im Marien-Hospital Wesel sind Angehörige von Patienten, die im Sterben liegen. Außerdem darf eine Begleitperson bei Entbindungen dabei sein und in der Kinderklinik darf ebenfalls eine Begleitperson zum erkrankten Kind.

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Die Zahlen der Infizierten steigen derzeit wieder rasant an und das so schnell wie nie. Die Anzahl der bestätigten Fälle von nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus liegt hier im Kreis Wesel aktuell bei 1.792 (Stand 19.10.2020 - 12 Uhr). Wie sieht es denn da in den beiden Krankenhäuser vor Ort aus. Wir haben einmal nachgefragt:

Das Evangelische Krankenhaus in Obrighoven ist derzeit nur gering betroffen ist, so Eveline Klingler, Pressesprecherin des EVK. "Bei uns sind derzeit drei Patienten stationär aufgenommen sind, aber keiner bedarf einer Intensivbetreuung."
Im Marienhospital ist das Bild ähnlich. “Die Zahl der stationären Patienten, sowie die der Verdachtsfälle liegt im niedrigen einstelligen Bereich”, so Gerd Heiming vom Marien-Hospital Wesel.

Beide Krankenhäuser sind für den Ernstfall gut ausgestattet. “Wir sind bei den derzeit explodierenden Zahlen in Alarmbereitschaft. Aber durch die Erfahrung die wir seit März sammeln konnten, sind wir sehr gut gerüstet. Schutzmaterial ist genug da und die Teams sind eingespielt. Alles läuft runder als noch zu Anfang des Jahres. Uns ist es ein sehr großes Anliegen, dass unser Personal gesund bleibt, denn ohne sie geht es nicht”, da sind sich Eveline Klingler und Gerd Heiming einig.

“Wir haben derzeit die Besuchsregelung verschärft und richten den Appell an alle Besucher, kurzfristig vor dem Besuch noch einmal einen Blick auf die Website zu richten. Dort sind alle aktuellen Vorschriften und Besucherregelungen einzusehen, denn die können sich stündlich ändern”, sagt Klingler vom Evangelischen Krankenhaus. “Auch im Marienhospital werden die elektive Aufnahme (Operationen) und die Besucherregelungen der aktuellen Informationslage angepasst”, so Heiming.

Derzeit darf pro Tag / pro Patient ein Besucher nach vorheriger Nennung der Daten das Krankenhaus betreten. “Viele Krankenhäuser schotten sich komplett ab, aber das möchten wir im Sinne unserer Patienten vermeiden”, so Eveline Klingler. “Wir bitten nur alle Besucher, sich an die Vorschriften zu halten und auch im Zimmer den Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Insbesondere auch die Besucher*innen in den Altenheimen.”

Der Krisenstab des Evangelischen Krankenhauses trifft sich täglich und berät über aktuelle Maßnahmen und Vorschriften. Abschließend richtet Eveline Klingler noch eine Bitte an die Besucher in den Altenheimen: “Bitte überlegen Sie, ob in dieser Zeit ein täglicher Besuch wirklich notwendig ist oder ob man es einschränken kann. Und tragen Sie den Mund-Nasen-Schutz die ganze Zeit, auch wenn eine vermeintlich sichere Atmosphäre herrscht. Wir müssen alle noch eine Zeit sehr sensibel mit dem Thema umgehen und keiner möchte weitere massive Einschränkungen hinnehmen.”

Das Evangelische Krankenhaus in Wesel - Obrighoven.
Das Marien-Hospital in der Weseler Innenstadt.
Autor:

Ines Wenzel aus Wesel

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