Agentur für Arbeit Wesel informiert
Drei Arbeitsagenturen gründen gemeinsames Team zur Berufsberatung im Erwerbsleben

Mitglieder aus dem neuen Team der Berufsberatung im Erwerbsleben v.l. Stefan Klümpen, Ilka Neuschl, Christian Dreyer, Jürgen Heldmann, Frank Schalipp, Peter Kraps, Moritz Michels und Manfred Klockner. Foto: Agentur für Arbeit Krefeld
  • Mitglieder aus dem neuen Team der Berufsberatung im Erwerbsleben v.l. Stefan Klümpen, Ilka Neuschl, Christian Dreyer, Jürgen Heldmann, Frank Schalipp, Peter Kraps, Moritz Michels und Manfred Klockner. Foto: Agentur für Arbeit Krefeld
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  • Die Arbeitsagenturen Krefeld, Mönchengladbach und Wesel haben ein neues Beratungsangebot für Menschen, die sich in der Corona-Pandemie beruflich neu orientieren müssen.
  • Langfristig soll die Berufsberatung im Erwerbsleben dabei unterstützen, Qualifizierung und berufliche Neuorientierung zu planen.
  • Für das Rheinische Revier wird ein besonderer Beratungsbedarf erwartet.

Die Corona-Pandemie zeigt – wie mit einer Lupe vergrößert – die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitsagenturen Krefeld, Mönchengladbach und Wesel reagieren darauf mit einem neuen Angebot, der Berufsberatung im Erwerbsleben. Diese richtet sich an Menschen, die sich beruflich neu orientieren wollen oder müssen. Seit Januar 2021 bauen die drei Agentur ein gemeinsames Team auf, das derzeit aus zwölf Spezialisten besteht und bereits 800 Beratungsgespräche geführt hat.

Dr. Bettina Rademacher-Bensing, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Krefeld und den Kreis Viersen, beschreibt den aktuellen Wandel der Arbeitswelt: „Digitalisierung, Homeoffice, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, strukturelle Transformation in Lieferketten und Dienstleistungen, Veränderungen in diversen Branchen (Versandhandel, Banken, Industrie) und ein daraus resultierender und veränderter Bedarf an Fachkräften – auf diese Themen reagieren wir als Arbeitsagenturen mit unserem neuen Beratungsangebot. Kurzfristig unterstützen wir damit Beschäftigte und Arbeitsuchende, auf die beruflichen Folgen der Corona-Pandemie zu reagieren. Langfristig ist die Berufsberatung im Erwerbsleben darauf angelegt, präventiv mit Menschen zu arbeiten, die sich im Job entwickeln wollen, deren Arbeit droht verlorenzugehen oder die nach Ausbildung und Studium den Einstieg ins Berufsleben suchen.“

Die Arbeitsagenturen für Krefeld, Mönchengladbach, den Rhein-Kreis Neuss sowie die Kreise Kleve, Viersen und Wesel haben aus vorerst zwölf zusätzlich geschulten Spezialisten ein Team gebildet.
Geleitet wird dieses von Manfred Klockner aus Krefeld. Gleichmäßig verteilt sind dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jedoch auf die Standorte Krefeld, Mönchengladbach und Wesel. Die Gedanken hinter dieser Struktur erläutert Angela Schoofs, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur für Mönchengladbach und den Rhein-Kreis Neuss: „Das Berufsberatung im Erwerbsleben im Verbund aus drei Agenturen anzubieten, orientiert sich an der Arbeitssituation, wie sie die meisten Menschen erleben: Sie macht nicht an der Stadtgrenze halt. Der Kreis Wesel beispielsweise verzeichnet rund 70.000 Berufseinpendler und fast 104.000 Auspendler. Zusätzlich betreffen die Themen Struktur- und Energiewandel unsere drei Agenturbezirke gleichermaßen, so dass sich ein gemeinsames Handeln angeboten hat. Zugleich ist es aber auch wichtig, dass Teammitglieder dezentral vor Ort sitzen. Für unsere Kundinnen und Kunden bleiben dadurch die Wege kurz. Und unsere Beraterinnen und Berater sind nahe an den regionalen Spezifika wie dem Strukturwandel im Rheinischen Revier, durch den in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss in den nächsten Jahren ein enormer Beratungsbedarf entstehen wird.“

In der Berufsberatung im Erwerbsleben sollen die Kundinnen und Kunden in ihren Kompetenzen ganzheitlich erfasst werden.
Die Unterstützung kann entsprechend der Bedürfnisse mal über einen kürzeren Zeitraum erfolgen, mal über eine längere Phase. „Wir wollen den Menschen mit unserem neuen Angebot ein Lotse in den vielfältigen Möglichkeiten sein, die ihnen die Arbeitswelt bietet“, erläutert Barbara Ossyra, die Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur für die Kreise Wesel und Kleve. „Umfassend werden wir zu Aus-, Weiter- und Fortbildung beraten und die Fördermöglichkeiten durch die Agentur für Arbeit darstellen. Wir können in Zusammenarbeit mit unseren Netzwerkpartnern eine Vielzahl an Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten aufzeigen und beispielsweise Beschäftigte ohne Berufsabschluss dabei unterstützen, sich zu Fachkräften weiterzubilden.“ Die Berufsberatung im Erwerbsleben zu gründen, lohne allein schon im Hinblick auf diese Gruppe: „Unter den Beschäftigten ohne Berufsabschluss schlummert ein Riesenpotenzial an Fachkräften: im Agenturbezirk Wesel von beispielsweise rund 33.000 Männern und Frauen.“

Manfred Klockner baut seit Januar das Team der Berufsberatung im Erwerbsleben auf. Die Erfahrungen der ersten Wochen und nach rund 800 Gesprächen zeigen, „dass viele die Beratung beim beruflichen Wiedereinstieg nach Elternzeit oder Betreuungsphase suchen, dass aber auch der drohende Jobverlust ein wachsendes Thema ist. Die Notwendigkeit der beruflichen Weiterbildung und Veränderung wird für die Menschen immer größer, und zwar teilweise nicht nur einmal im Leben. Diese Veränderungen zu gestalten, wollen wir mithelfen.“

E-Mail-Kontakt und Sprechstunde Berufsberatung im Erwerbsleben für die Kreise Kleve und Wesel: Wesel.BBiE@arbeitsagentur.de, 0281 9620282 (donnerstags von 14 bis 18 Uhr), bundesweite kostenfreie Hotline: 0800 4555500 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr).

Autor:

Agentur für Arbeit Wesel aus Wesel

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