Schepersfeld: SPD-Bürgerversammlung

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Wesel: Schepersfeld |

Die SPD hatte am letzten Dienstagabend in die Gaststätte Endemann in Schepersfeld zur Bürgerversammlung geladen. Der Vorstand der Bauverein Wesel AG, Anett Leuchtmann, referierte zum Thema: "Der demografische Wandel - Herausforderung für die Stadtentwicklung und die Wohnungswirtschaft."

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Wesel-Ost, Wolfgang Spychalski, konnte zur Versammlung neben den Mitgliedern auch zahlreiche Bürger des Stadtteils Schepersfeld begrüßen. Gekommen war ferner auch Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Bauverein Wesel AG Ulrike Westkamp sowie der SPD-Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzende Ludger Hovest.

"Deutschland altert", dass ist nicht neu, "den demografischen Wandel muss die Wohnungswirtschaft aber als Herausforderung und als Chance nutzen und Wohnungen für alle Generationen zur Verfügung zu stellen", so Anett Leuchtmann. Je nach Anspruch der Nutzer werden Wohnungen mit gehobenem Standards und solche mit bezahlbarer Ausstattung benötigt. Der Bauverein hat zur Zeit 2.315 Wohnungen im Bestand. Neben dem barrierefreien Wohnen kommt es für Wohnungsinteressenten wesentlich auch auf die Gestaltung des Wohnumfeldes an. (Beispiel: Franziskusstraße und Reitzensteinareal) Die Konkurrenz durch Wesels Nachbargemeinden und -städte ist groß. Darüber hin aus wird eine zukunftsfähige Versorgung älterer Menschen im Quartier zur Erhaltung der längeren Selbstständigkeit immer dringlicher.
Für ein nachbarschaftliches Miteinander und der Sauberkeit und Sicherheit in einem Stadtteil ist insbesondere auch bürgerschaftliches Engagement gefragt.

Beim Stichwort Wohnumfeld wies die Bürgermeisterin auf die Neu-Gestaltung der Fußgängerzone und des Bahnhofs hin.

Am Begriff sozialer Wohnungsbau und zum geplanten Wohnprojekt auf dem ehemaligen Telekom-Gelände Schepersweg / Quadenweg / Halterner Straße kam es zu einer kontroversen Diskussion zwischen Ratsmitglied Jürgen Lantermann (CDU) und einigen SPD-Spitzen hinsichtlich Baudichte und möglicherweise nicht ausreichender Parkplätze.

"Wir brauchen geförderten Wohnraum - und zwar in der ganzen Stadt und nicht gehäuft in einem Stadtteil" - so die Bürgermeisterin. Die Verwaltung prüft genau, welche Bauvorhaben wo hin passen.
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