Lebensgefährlich! - Schüler (15) rast mit "megafrisiertem" Motorroller durch Witten

Lebensgefährliche 127 km/h schafft der sichergestellte Roller des 15-jährigen Witteners, da ein PS-starker Rennmotor montiert wurde.
  • Lebensgefährliche 127 km/h schafft der sichergestellte Roller des 15-jährigen Witteners, da ein PS-starker Rennmotor montiert wurde.
  • Foto: Polizei
  • hochgeladen von Nicole Martin

In der Husemannstraße in Witten wurde ein "megafrisierter" Motorroller sichergestellt.

Dort wurden zwei technisch versierte Polizeibeamte auf einen jungen Rollerfahrer aufmerksam, der mit augenscheinlich sehr hoher Geschwindigkeit durch die dortige Tempo-30-Zone "kachelte".

Wenig später beendeten die Polizisten die schnelle Fahrt durch die Ruhrstadt und überprüften den Wittener (15).

Eine Mofa-Prüfbescheinigung zum Führen eines Fahrrades mit Hilfsmotor (Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit 25 km/h) konnte der Schüler vorlegen, die Fahrzeugpapiere für den Roller allerdings nicht.

Im Laufe des Gesprächs gab der 15-Jährige zu verstehen, dass er wohl mit 60 km/h unterwegs gewesen sei.

Das kam den Polizisten aber immer noch deutlich zu langsam vor.
Mit ihren geschulten Augen sahen sie sich den Motorroller nun intensiv an. Dieser war unter anderem mit einem nicht serienmäßigen Sportauspuff sowie einem 80-ccm-Rennzylinder ausgestattet.

Wie sah der nächste Schritt aus? Die Polizisten überprüften die "Maschine" auf dem mobilen Rollerprüfstand des Bochumer Polizeipräsidiums.

Bei dem Blick auf die Messanzeige schlugen sie die Hände über dem Kopf zusammen. Der kleine Motorroller erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 127 km/h, da ein PS-starker Rennmotor montiert wurde. Selbst nach dem Abzug der Messtoleranz blieb noch ein vorwerfbarer Wert von
111 km/h übrig - einfach lebensgefährlich.

Die Beamten stellten den "megafrisierten" Roller sicher und schrieben eine umfangreiche Anzeige - unter anderem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

An dieser Stelle möchte die Polizei alle "Schrauber" davor, solche baulichen Veränderungen an Motorrollern vorzunehmen: "Sie gefährden sich und andere und kommen bei einem Unfall in "Teufels Küche"!"

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