Kleines Heft mit viel Geschichte

Hildegard Priebel (Vorsitzende des Geschichtsvereins), Peter Geiger (Autor), Bärbel Faustmann, Jürgen Dieckmann (Gründer der Bürgerinitiative), Dirk Huben (Bürgerinitiative), Hans Heinrich Bokow (Anlieger des Denkmales), Frank Schweppe (Schuldezernent) und Ulrich Jansen (Direktor des Ruhr-Gymnasiums)  präsentieren das neue Heft.
  • Hildegard Priebel (Vorsitzende des Geschichtsvereins), Peter Geiger (Autor), Bärbel Faustmann, Jürgen Dieckmann (Gründer der Bürgerinitiative), Dirk Huben (Bürgerinitiative), Hans Heinrich Bokow (Anlieger des Denkmales), Frank Schweppe (Schuldezernent) und Ulrich Jansen (Direktor des Ruhr-Gymnasiums) präsentieren das neue Heft.
  • hochgeladen von Dina Engelstadt

Mitglieder einer Initiative übergaben jetzt 200 Exemplare eines Heftchens mit dem Titel „Einer wandte sein Gesicht zur Seite – sieht aus wie Papa!“ an Vertreter der weiterführenden Schulen.

Annen. Mitglieder dieser Initiative sprachen von Januar 2013 bis August 2014 in Erzählcafés mit Zeitzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg. Diese waren damals Kinder und Jugendlichen und beobachteten die Geschenisse mit verstohlenen Blicken oder aus Büschen, ganz geheim.

Peter Geiger zog 1979 nach Annen und schaute seitdem auf das Gelände in der Immermannstraße, trotzdem wusste er nie, was dort geschehen ist, wurde aber dann durch die Bürgerinitiative aufmerksam. Dann befragte er Zeitzeugen und schrieb mit Ralph Klein seinen Aufsatz mit dem gleichnamigen Titel für den schulischen Gebrauch um.

Jürgen Dieckmann, Gründer der Bürgerinitiative, findet, dass dieser Ort würdig gestaltet werden sollte, denn er sagt klar und deutlich:„Dies ist ein Platz des Gedenkens, keine Hundewiese.“ Ulrich Janzen, Schulleiter des Ruhr-Gymnasiums, erläutert zum Thema Geschichte an Schulen: „Erinnerungskultur ist für alle weiterführenden Schulen ein wichtiges Thema, gerade für uns mit unserem Schulstandort an der ehemaligen Synagoge.“ Bärbel Faustmann, Leiterin der Helene-Lohmann-Realschule, ergänzt: „Es ist ja nicht irgendwo passiert sondern in Witten.Und ganz oft stellt sich ja bis heute mit Blick in die Geschichte die Frage, wie kann das sein, dass vermeintlich niemand etwas unternommen oder bemerkt hat?“

Jugend- und Schuldezernent Frank Schweppe fügt hinzu, dass man sich der Geschichte bewusst sein muss und aus ihr die richtigen Schlüsse ziehen sollte. „Ich bedanke mich ganz herzlich bei der AG, und ich bedanke mich bei den Schulleitern, die die Ausarbeitung den jungen Menschen zur Verfügung stellen, für die die Dokumentation gemacht wurde“ sagt Petra Klein, ehemalige Koordinatorin des Projektes Sozialen Stadt Annen.

Autor:

Dina Engelstadt aus Witten

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