Grubenlampen waren begehrt

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Begehrte Sammelobjekte im Industriemuseum: Zur vierten Grubenlampenbörse kamen etwa 800 Besucher ins Werkstattgebäude von Zeche Nachtigall.

20 Aussteller aus Deutschland und dem benachbarten Ausland boten Grubenlampen zum Verkauf, die vom 18. Jahrhundert bis in die Neuzeit reichten. Karbidlampen, Gaslampen, Benzinlampen, LED-Lampen – insgesamt standen etwa 5.000 Grubenlampen zur Auswahl. Dazu kamen jede Menge Literatur zum Thema, alte Helme und Werkzeuge, die von den Kumpels verwendet worden waren. Fehlen durften auch Ersatzteile für die Lampen nicht, die ebenfalls an einigen Ständen angeboten wurden.
Manche Besucher kamen vorbei, um sich das Lampenspektakel einfach nur anzuschauen, das Gros allerdings waren Sammler, die die Börse nicht nur zur Erweiterung ihrer Sammlung nutzten, sondern auch, um ausgiebig zu fachsimpeln.
„Die meisten Besucher kenne ich“, sagt Wolfgang Dudek, der die Veranstaltung organisiert hat. Seit fast 30 Jahren sammelt er Grubenlampen. „Angefangen hat es mit einer 2.600 Jahre alten Tonlampe, die ich aus Griechenland mitgebracht habe“, erzählt er. „Irgendwann kam dann eine zweite Lampe dazu, irgendwann die dritte, irgendwann habe ich angefangen, Lampen zu reparieren.“
Knapp 250 Lampen hat Wolfgang Dudek an seinem Stand – Stückpreis zwischen 60 und 700 Euro. „Es sind allerdings auch Lampen auf der Börse, die für deutlich mehr als 1.000 Euro angeboten werden“, sagt er.
Und auch dieser Preis ist noch nicht das Ende der Grubenlampen-Fahnenstange. In seiner Sammlung hat Wolfgang Dudek einige Raritäten, wie einen „Frosch“ von dem es weltweit nur fünf Exemplare gibt. „Der letzte Interessent“, verrät Wolfgang Dudek, „hat dafür 13.000 Euro geboten.“

Autor:

Walter Demtröder aus Witten

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