Immer das gleiche Spiel

Mehr Sport treiben, mit dem Rauchen aufhören, sich gesünder ernähren, mehr Zeit für Freunde und Familie finden, den Keller endlich entrümpeln und und und. Haben Sie sich, liebe Leser, all das und mehr auch für 2018 vorgenommen? Seien wir doch mal ehrlich: Die meisten unserer guten Vorsätze verpuffen so schnell wie die China-Böller am Silvesterabend. Und zurück bleibt ganz viel Dreck und ein unangenehmer Geruch in der Luft. Damit das neue Jahr erfreulicher wird als das vergangene und man sich nicht unnötig mit guten (oder vielmehr nur gut gemeinten) Vorsätzen das Leben schwer macht, fahre ich dieses Jahr eine Anti-Erwartungsagenda. Vielleicht nimmt man die Kilos, die zu viel sind, einfach so ab, ohne sich zu stressen - weil man schlicht Lust auf Sport bekommen hat, soll ja vorkommen. Vielleicht wartet das Jahr auch mal mit ganz wunderbaren Begegnungen auf, mit Menschen, die akzeptieren, dass man keine Pläne für 2018 hat und einen trotzdem gern haben. Kann auch sein. Und möglicherweise macht einen genau diese Einstellung zur Abwechslung mal glücklich. Denn wer nicht viel von sich oder anderen erwartet, kann nur positiv überrascht werden, oder? Hinfort mit dem Diktum, das Struktur und Organisation befiehlt, einfach mal im Hier und Jetzt sein - die Spielregeln umschreiben. In diesem Sinne: frohes Neues!

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