Nadja Büteführ in Witten
Besuch beim Grips-Club

Nadja Büteführ informierte sich vor Ort über das Engagement der Mitarbeiter für die Kinder im Grips-Club der Awo.
  • Nadja Büteführ informierte sich vor Ort über das Engagement der Mitarbeiter für die Kinder im Grips-Club der Awo.
  • Foto: Awo
  • hochgeladen von Nicole Martin

Landtagsabgeordnete Nadja Büteführ beim Grips-Club der Awo Die Landtagsabgeordnete für Witten, Dr. Nadja Büteführ (SPD), hat kürzlich den Grips-Club der AWO an der Crengeldanzstraße in Witten besucht.
Rund 25 Kinder, die keinen Platz im Offenen Ganztagsangebot ihrer Schule bekommen haben, sind hier seit November 2018 nach Schulschluss willkommen. Sie erhalten eine Mahlzeit, Hilfe bei den Hausaufgaben, die Möglichkeit zum Auspowern und Erholen sowie ein offenes Ohr.
„Es berührt mich wirklich sehr zu sehen, was hier durch die - teilweise ehrenamtlichen - Mitarbeiter für die Kleinsten unserer Gesellschaft auf die Beine gestellt wurde. Leider stehen all diese Kinder bereits in jungen Jahren am Rande der Gesellschaft, weil sie aus finanziell schwachen Familien kommen oder eine Migrationsbiografie haben. Das sind Umstände, für die sie nichts können und aus denen sie nur schwer alleine herausfinden“, erklärt Nadja Büteführ.
Bereits im März hat die Abgeordnete eine Anfrage zum Thema Kinderarmut im Ennepe-Ruhr-Kreis an die Landesregierung gestellt. Kinder gelten als „arm“, wenn sie in einem Haushalt leben, der staatliche Grundsicherungsleistungen erhält. Die Zahlen für Witten sind alarmierend: Die Quote von unter 18-Jährigen an der Gesamtbevölkerung, die in Armut leben, lag im Land im Jahr 2017 bei 12 Prozent – in Witten liegt sie mit 22,7 Prozent sogar darüber. „Als Mitglied im Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend beschäftigt mich dieses Thema schon länger. Insbesondere mit Blick auf die Forderung der SPD-Landtagsfraktion NRW zur Einführung einer armutsfesten Kindergrundsicherung war es mir wichtig, konkrete Zahlen aus dem EN-Kreis zu kennen“, so die Abgeordnete. „Die Bekämpfung der Kinderarmut muss auf allen politischen Ebenen verfolgt werden."

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