Kinderklinik: Alles unter einem Dach

Diagnose: Alles in Ordnung. Mit dem Teddy freuen sich Volker Sander, Leitender Oberarzt Klinik für Kinderchirurgie; Professor Dr. Sven Schiermeier, Chefarzt Frauenklinik und Geburtshilfe und Dr. Bahman Gharavi, Chefarzt Kinder- und Jugendklinik (v.l.).
  • Diagnose: Alles in Ordnung. Mit dem Teddy freuen sich Volker Sander, Leitender Oberarzt Klinik für Kinderchirurgie; Professor Dr. Sven Schiermeier, Chefarzt Frauenklinik und Geburtshilfe und Dr. Bahman Gharavi, Chefarzt Kinder- und Jugendklinik (v.l.).
  • hochgeladen von Walter Demtröder

„Wir sind voll in die Vollen gegangen“, so Volker Sander, leitender Oberarzt der Klinik für Kinderchirurgie im Marien-Hospital. Mit dem neuen Kindermedizinischen Zentrum der St.-Elisabeth-Gruppe im Krankenhaus am Marienplatz ist den Verantwortlichen ein großer Wurf gelungen.
Nach dem Umzug der Klinik für Kinderchirurgie vom Marien-Hospital Herne ins Marien-Hospital Witten im Dezember ist dort nun eine umfassende medizinische Versorgung heranwachsender Patienten von der Geburt bis zum Erwachsenenalter möglich.
Bereits seit vielen Jahren arbeiten die Teams der Herner Klinik für Kinderchirurgie und der Wittener Kinder- und Jugendklinik im Marien-Hospital eng zusammen. Bislang war das allerdings zwangsläufig immer mit Transporten der jungen Patienten von Witten nach Herne und umgekehrt oder in andere Krankenhäuser in der Umgebung verbunden. Nun befindet sich in Witten alles unter einem Dach.
Ob Blutuntersuchung, Computertomographie oder Operation – im Marien-Hospital ist dank der neugebündelten diagnostischen Möglichkeiten jede Behandlung eine der kurzen Wege.
Zwei neue Operationssäle verfügen über einen Aufwachraum, sodass Eltern ihr Kind bis zur Narkose begleiten können und nach der OP direkt am Bett sitzen, wenn ihr Kind aufwacht. Die Kinderambulanz wurde vergrößert und verfügt über einen eigenen Eingriffsraum. Zudem wurde eine bereits bestehende Station zur kinderchirurgischen Station umgebaut und erweitert.
Auch die Geburtshilfe profitiert vom Umzug. „Für uns ist das eine Glückssituation“, sagt Professor Dr. Sven Schiermeier, Chefarzt Frauenklinik und Geburtshilfe. Sollte bereits vor der Geburt im Rahmen einer Ultraschall-Untersuchung festgestellt werden, dass bei ungeborenen Kindern Behandlungsbedarf durch eine Fehlbildung besteht, können diese Kinder im Kreißsaal zur Welt kommen und anschließend direkt im nur wenige Meter entfernten Operationssaal operiert werden.
Stolze 15,4 Millionen Euro hat sich die St.-Elisabeth-Gruppe den Umzug kosten lassen. Doch diese Investition hat sich gelohnt, wie Sven Schiermeier sagt: „Besser kann man diese Bereiche nicht verzahnen und zusammenbringen.“

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