So vermasseln Sie den Einbrechern den „Ferienjob“

Zeigen Sie Einbrechern die Rote Karte und beugen Sie vor – insbesondere vor der Fahrt in den Urlaub, rät die Polizei. | Foto: Grafik: Polizei
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Vorbeugen ist der Polizei ein wichtiges Thema. Deshalb hat sie für die Sommerferien einige Tipps zusammengestellt, wie man es den Dieben schwer machen kann, um beruhigt in Urlaub zu fahren, ohne in eine geplündertes Heim zurückzukehren.

Leider liegen in der Hauptferienzeit der Polizei immer wieder Strafanzeigen auf dem Tisch, die mit dem Satz beginnen: „Nach der Rückkehr aus dem Urlaub stellten die Eigentümer einen Einbruch fest.“ Mit einem Schlag ist die Erholung für die Katz, die Räume sind durchwühlt, die Wertsachen futsch und der Alptraum wahr geworden.
Damit dieses Szenario nicht eintritt, kann man ­einiges tun. Die Kriminellen versuchen in der Regel herauszufinden, welche Häuser und Wohnungen gerade verlassen sind. Man sollte daher Angehörige oder Nachbarn bitten, die Rollladen tagsüber zu öffnen und abends wieder zu schließen. Darüber hinaus empfiehlt die Polizei, dass Vertrauenspersonen zu den Abholterminen die Abfalltonnen an die Straße stellen und die Rasenflächen im Vorgarten mähen.

Schlüssel nicht im Außenbereich deponieren

Gerade wucherndes Grün in einer gepflegten Siedlung sendet unmissverständliche Signale an die Kriminellen aus. Über die tägliche Leerung des Briefkastens sollte man eigentlich nicht mehr sprechen müssen. Auch raten wir dringend davon ab, Schlüssel im Außenbereich zu deponieren, denn von der Fußmatte bis zum Blumentopf – Einbrecher kennen jedes Versteck.
Wertvoller Schmuck und Bargeld sind an einem sicheren Ort oder in einem Bankschließfach zu deponieren. „Ein paar Euro in eine Zeitschaltuhr zu investieren, um das Haus zeitweise zu beleuchten, halten wir für durchaus sinnvoll“, so Volker Schütte von der Pressestelle der Polizei. Der Einbrecher wird immer das dunkle dem beleuchteten Gebäude vorziehen.

Den Anrufbeantworter neutral besprechen

Der Anrufbeantworter sollte neutral besprochen werden. Der Hinweis „Melde mich nach dem Urlaub“ lässt den Testanrufer in die Hände klatschen. Das gilt auch für Hinweise auf die tolle Ferienreise in sozialen Netzwerken. Das voll bepackte Auto gehört am Vorabend der Abreise auch nicht an den Straßenrand gestellt. Dreiste Täter haben durchaus schon einen reisefertigen, aber nicht gesicherten Wohnwagen einfach angehängt und weggezogen.

Autor:

Annette Schröder aus Bochum

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