Bewegung ist das halbe Leben
Urlaub an der Ostseeküste einen Tagesausflug nach Bad Doberan

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Trotz Corona hatten wir uns ja kurzfristig, für ein paar Tage Urlaub, an die Ostsee aufgemacht.
Ein Ausflugsziel war unter anderen Bad Doberan. Also ging es mit der alten Dampfeisenbahn (Molli) von Kühlungsborn nach Bad Doberan, immer schön Abstand gehalten.

Den Ort kannten wir schon von einem Urlaub im Jahre 2008, haben wir uns speziell das Münster von Bad Doberan für einen Tagesausflug ausgesucht.
Das Münster gehört zu den wichtigsten hochgotischen Backsteinbauten im Ostseeraum entlang der Europäischen Route der Backsteingotik. Das Münster ist eine dreischiffige kreuzrippengewölbte Basilika.

Die Klosterkirche wurde im Jahre 1368, nach 72 Jahren Bauzeit, eingeweiht. Bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts war Das Münster die Kirche des Zisterzienser Klosters. Heute ist es die Evangelisch-Lutherische Kirche der Gemeinde Bad Doberan und gehört zur Propstei Rostock im Kirchenkreis Mecklenburg .
Das Münster beinhaltet die reichste mittelalterliche Ausstattung aller Ziserenserkirchen europaweit. Die Schätze des Klosters sind fast vollständig erhalten, sie überstanden Bilderstürme und Kriege so gut wie unbeschadet.

So ist zum Beispiel der Hochaltar der älteste Flügelaltar der Kunstgeschichte und der doppelseitige Kreuzaltar das monumentalste Werk seiner Art und europaweit einzigartig erhalten geblieben.

So wie der Leuchter mit der spätromanischen Marienfigur, der Mühlenaltar und das Grabdenkmal der dänischen Königin Margarethe Sambiria, um nur einige zu nennen.

Um die Gründung des Klosters in Bad Doberan rankt sich eine alte Legende: Demnach hatte Fürst Heinrich Borwin I. von Mecklenburg versprochen, das 1179 zerstörte erste Kloster Mecklenburgs neu zu errichten - und zwar genau dort, wo er den ersten Hirsch erlegen werde. Ausgerechnet in einem sumpfigen Gelände gelang dem Fürsten der erfolgreiche Abschuss - und während die Jagdgesellschaft noch darüber diskutierte, ob dieser Platz geeignet sei, um ein Kloster zu bauen, flog ein Schwan über die Gruppe hinweg und rief etwas, das wie "dobr, dobr" klang.
Die Entscheidung für den Standort und seinen Namen war damit gefallen, denn "dobr" bedeutet im Slawischen "gut". So erhielt der Ort der Legende zufolge den Namen Doberan, was so viel heißt wie "guter Platz". Schwan und Hirsch prangen seither auf dem Wappen der Stadt.
Tipp:  Sehenswert

Übrigens Fotos konnten mit Abstand und Masken gemacht werden.

Autor:

Horst Schwarz aus Witten

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