Haldenweg-Kicker sind die Remis-Könige der Westfalenliga

Das Abwehrbollwerk von Wickede - hier mit einer satten 6:1-Überlegenheit - hielt gegen die anrennenden Hevener das Unentschieden.  amö-Foto
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  • Das Abwehrbollwerk von Wickede - hier mit einer satten 6:1-Überlegenheit - hielt gegen die anrennenden Hevener das Unentschieden. amö-Foto
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Bruch-Team in der Unentschieden-Falle

Aufsteiger TuS Heven 09 bleibt
nach sechstem Remis weiter unbesiegt

VON ALFRED MÖLLER

Die gute Nachricht zuerst: Westfalenliga-Aufsteiger
TuS Heven 09 (18 Punkte, 17:8 Tore) bleibt auch im
10. Meisterschafts-Spiel als einzige Mannschaft unbesiegt. Und nun die schlechte: Die Haldenweg-Kicker haben erneut zwei Punkte verschenkt.

Zehn Spiele sind in der laufenden Saison 2011/2012 gespielt. Und noch immer ist das Wort "Niederlage" am Haldenweg lediglich ein Terminus mit zehn Buchstaben. Doch trotz dieser eigentlich erfreulichen Tatsche, geht den Hevenern langsam eines mächtig auf den Keks: dass sie überwiegend nur "Unentschieden" können. Und das nun schon zum fünften Mal in Folge und insgesamt zum sechsten Mal.

Wäre da nicht Hevens Torjäger David Nyenhuis gewesen, der in Minute 67 mit einem sehenswerten Flachschuss zum 1:1-Ausgleich traf, der TuS hätte sein Publikum 90 Minuten am Stück so richtig gequält. Nicht, weil die Kicker nicht wollten, sondern, weil sie es einfach nicht konnten.

Dabei hatten die Hevener gegen die "Maurer-Gesellen" von Westfalia Wickede (14 Punkte, 17:17 Tore) Chancen fast im Minutentakt. Doch wer auch immer es versuchte, scheiterte einerseits am guten Gästetorwart oder an den eigenen Nerven. Dabei sollten Westfalenliga-Spieler eigentlich das Können haben, mit einem ganz einfachen Lupfer über den schon am Boden liegenden Torwart das Spielgerät ins Netz zu befördern und nicht unbedingt das Tornetz kaputt ballern zu wollen. Und manchmal wäre auch ein Rückpass von der Außenlinie zum mitgelaufenen freistehenden Mitspieler die bessere Lösung, als wieder einmal kläglich beim finalen Abschluss zu scheitern. Fazit: hoher Aufwand, wenig Ertrag.

Ansonsten jedoch zeigte die Hevener Defensiv-Abteilung mit den beiden zuverlässigen Akteuren Mark Heinrich und Özgür Cetingbac, warum die Aufsteiger erst acht Gegentore kassierten und somit die mit Abstand beste Defensive der Liga stellt.

So sah es auch Wickedes Trainer Marco Schott, der bilanzierte: "Die Hevener standen hinten sicher und starteten mehrere vielversprechende Angriffe. Wir haben gut dagegengehalten und uns das Remis bei einem ganz starken Aufsteiger redlich verdient.“

Dagegen sagte TuS-Coach Hans Bruch: "Natürlich kann ich mit dem 1:1 nicht zufrieden sein. Meine Mannschaft hat die Partie zwar klar beherrscht, jedoch beim Abschluss sehe ich noch enorme Verbesserungsmöglichkeiten."

Das Abwehrbollwerk von Wickede - hier mit einer satten 6:1-Überlegenheit - hielt gegen die anrennenden Hevener das Unentschieden.  amö-Foto
Mit seinem 3. Saisontreffer erlöste TuS-Torjäger David Nyenhuis sein Team und rettete wenigstens noch einen Punkt.  amö-Foto

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