Olympische Spiele feierlich von "Zar" Putin eröffnet

Fahnenträgerin Marie Höfl-Riesch führt die in den Regenbogenfarben gekleideten deutschen Olympioniken ins Stadion.
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Devise heißt:
"Nun siegt mal schön!"

Edelmetall-Messlatte liegt
bei 42 deutschen Medaillen

"Zar" Putins gigantische Olympische Spiele unter Palmen am Schwarzen Meer stehen nach der feierlichen Eröffnung für etwas mehr als zwei Wochen im Fokus der
Weltöffentlichkeit.

Bei den teuersten "Weltjugendspielen" aller Zeiten im mediterranen ehemaligen russischen Kurort Sotschi wurden schon im Vorfeld jede Menge olympische Rekorde aufgestellt: wahrscheinlich nicht endgültige 50 Milliarden Dollar Gesamtkosten, 250 Hektar Wald sollen für das Sportspektakel geopfert worden sein, Tausende Menschen wurden zwangsumgesiedelt.

Diejenigen, die bleiben durften, leben seit sechs Jahren mitten in einer gigantischen Baustelle. Zeitweise ohne Wasser und Strom sowie umgeben von Staub, Dreck und Lärm. Für den Schutz der 3000 angereisten Sportler aus 90 Ländern sind vor dem Hintergrund terroristischer Bedrohung nicht weniger als 40000 Sicherheitsleute und 30000 Soldaten aufgeboten (macht 23 Mann je Athlet). Doch für die Olympiasportler zählt in Wahrheit nur eins: Bronze, Silber und Gold.

Logisch, dass auch für die 152 deutschen Olympioniken nicht der Slogan "Dabeisein ist alles", sondern nur der Erfolg zählt. In sogenannten Zielvereinbarungsgesprächen zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Verbänden wurde ein Medaillenkorridor von bis zu 42 Medaillen für möglich erachtet.

Die zahlentechnische Vorgabe der Funktionäre steht also. Und das bedeutet: Jeder vierte deutsche Athlet müsste einen "Stockerl"-Platz erkämpfen. Ein nicht ganz einfach zu lösendes olympisches Unternehmen. Oder doch? Für die deutschen Athleten aber heißt das im Klartext: "Nun siegt mal schön!"

Fahnenträgerin Marie Höfl-Riesch führt die in den Regenbogenfarben gekleideten deutschen Olympioniken ins Stadion.
Autor:

Alfred Möller aus Witten

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