Wildwassersport wird zu einer festen Größe beim KC Witten

Bereits vor vier Jahren initiierte der damalige Jugendwart des KC Witten ein regelmäßiges Wildwassertraining für die Kanujugend. Das neue Trainerteam Pascal Lausen und Philipp Stolzenburg führt das Training weiter und so sind auch in diesem Jahr wieder neun Jungen im Alter von 13-22 Jahren zu einer Wildwasserwoche in die österreichischen Lienzer Dolomiten in Osttirol aufgebrochen.
Die Flüsse Drau, Isel und Lieser waren die ausgewählten Ziele. Auf insgesamt 8 Etappen mit Wildwasserstärken zwischen III und IV bewiesen die Kanuten ihr Können: Eskimotieren, Traversieren, Boofen (Sprungübungen mit dem Boot), „Welle-Surfen“ und Retten& Bergen gehören mittlerweile zu den Standard-Fähigkeiten, die während der regelmäßigen Trainingsstunden im gesamten Jahr geübt werden.
Das Training auf dem Wasser wurde in diesem Jahr vom erfahrene Wildwassersportler Robin Schneider vom Kanu-Club Witten geplant und beaufsichtigt. Er gab sein Können und Wissen gerne an seine jungen Vereinskollegen weiter und achtete kompetent auf die jeweiligen Fähigkeiten der Kanuten, sodass keiner überfordert war oder in Gefahr geraten konnte. Das Training wurde mit Action-Kamaras an Helm und Booten gefilmt und lässt die Zuschauer ein wenig an dem Wildwasser-Feeling teilhaben.
Zu den ohnehin schon anstrengenden Zeiten auf dem Wasser gehören jedes Mal auch die Verladung der Wildwasser-Kajaks und des Materials, sowie das An- und Ausziehen der aufwändigen „Montur“ mit Neoprenanzug, Trockenjacke, Schwimmweste, Helm und Zubehör. Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen, war die Stimmung während der gesamten Woche hervorragend und es blieb darüber hinaus noch genug Power für die Sommerrodelbahn, auf der mit Begeisterung versucht wurde, den Geschwindigkeitsrekord zu knacken, den Tristacher Badesee und das nahe gelegene Schwimmbad mit Sprungturm und filmischen Experimenten unter und über Wasser.
Für das leibliche Wohl war durch gemeinsames Kochen mit dem Küchenteam Lara und Monika Fuhrmann und abendlichen Lagerfeuer-Runden gesorgt.
Nach einer fünfzehnstündigen staureichen Autofahrt waren alle Teilnehmer am Ende glücklich und wohlbehalten wieder zurück und sind fest entschlossen im nächsten Jahr wieder auf Wildwasserfahrt zu gehen.

Text: Monika Fuhrmann

Autor:

Cornelia Witzmann aus Witten

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