Bärenstarker "TTC T E W S" von H E V E N 1 9 6 1 war in der Tischtennisszene ein gefürchtetes Team

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Man nannte ihn
"den Zauberer mit dem Zelluloidball"
oder "den weißen Chinesen"

Das frühere Tischtennis-Ass vom TTC Heven,
Udo Tews, feierte am 15. Oktober 2011 in der
Stockumer "Sportler-Klause im Kreise seiner Familie und zahlreichen Freunden stimmungsvoll seinen runden 70. Geburtstag.

Man nannte ihn einst den "Zauberer mit dem Zelluloidball" oder auch manchmal "den weißen Chinesen". Aber auch in anderen Bereichen zeigte der begnadete Heimwerker und ehemalige Hobby-Skipper seine Fähigkeiten. Und seit dem 15. Oktober des Vorjahres kann er auf runde sieben Jahrzehnte zurückblicken.

Über 40 Jahre war Udo Tews seinem TTC Heven in Treue fest verbunden. Und viele Jahre davon leistete er als 1.Vorsitzender engagiert Vorstandsarbeit.

Höhen und Tiefen hat er mit seinem TTC erlebt. Bittere Niederlagen musste er wegstecken, aber auch tolle Meisterschaften wurden - wie es sich gehört - stimmungsvoll "begossen".

Von den 60er bis in den 80er Jahren gehörte der ehemalige Oberliga-Spieler und gelernte Schriftsetzer - der im Kettwiger Druckzentrum von Axel Springer fachgerecht die Zeitungsseiten am Bildschirm gestaltete und nach Ende der Mittagsschicht seine Sportfreunde in seiner Stammkneipe stets mit der druckfrischen Bild-Zeitung "von morgen" versorgte - nicht nur zur Wittener Tischtennis-Elite, sondern "schmetterte" sich auch noch zu zahlreichen städtischen Meisterschaften und Pokal-Erfolgen.

Auch Sohn Markus und Bruder Reinert verstanden es ebenfalls, virituos mit dem kleinen Zelluloidball umzugehen und waren in der Wittener Tischtennisszene genauso gefürchtet.

Kein Wunder, dass es bei den Gegnern vor dem Match gegen Heven immer respektvoll hieß: "Gegen den ,TTC Tews' werden die Trauben wohl wieder verdammt hoch hängen."

Seit seinem Umzug von der Billerbeckstraße zum Hevener Heidnocken entdeckte Rentner Tews eine neue Leidenschaft: die Gartenarbeit. Verbesserte hier - veränderte dort. Und voller Stolz präsentierte er sein in Eigenbau errichtetes Gartenhäuschen mit Terrasse. Doch sein kreatives Wirken und Gestalten musste der leidenschaftliche Freizeit-Skipper, Motorradfahrer und Hobby-DJ krankheitsbedingt - sehr zu seinem Leidwesen - praktisch aufgeben.

Doch dank seines unübertroffenen Humors und seiner echt coolen Lockerheit verdrängt Großvater Udo so manches Zipperlein, nimmt alles eher gelassen und sagt: "Mein bestes Stück ist und bleibt immer noch meine Frau Helga. - Ende der Durchsage!"

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