Kleine Hände, große Zukunft

Erste Erfahrungen mit Fotografieren und Schneidern machten die Kinder unter fachkundiger Anleitung.
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„Früh übt sich, was ein Meister werden will“ lautet ein altes Sprichwort. Ganz früh geübt haben sich elf Kinder des Spiel- und Kinderhauses Witten, die unter fachkundiger Anleitung geschneidert und fotografiert haben.

Ihre kleine Einführung in die Handwerkskunst war der erste Schritt ihrer Teilnahme am bundesweiten Kita-Wettbewerb „Kleine Hände, große Zukunft“, bei dem Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren fürs Handwerk begeistert werden sollen.
„Davon erfahren haben wir von einem Vater aus der Einrichtung, der bei der Handwerkskammer Dortmund beschäftigt ist“, sagt Einrichtungsleiterin Sabine Jungermann. „Und da haben wir natürlich gesagt, dass wir mitmachen“, ergänzt sie.
Im Hutsalon in der Innenstadt lernten die Kinder gleich zwei Berufe kennen. Hutmacherin Bärbel Wolfes-Maduka zeigte ihnen unfertige und fertige Hüte und erklärte ihnen, wie ein Hut entsteht. Fotografenmeister Chris Luehrmann zeigte den Kindern, wie man eine Kamera hält, erklärte ihnen wo der Auslöser ist und dass man den Finger nicht vors Objektiv halten sollte.
Nach den Einführungen ging es direkt in die Praxis. Die Kinder bastelten sich aus rotem Filz Kronen, schossen mit kleinen Digitalkameras ihre ersten Fotos und hatten dabei jede Menge Spaß.
Teil 2 des Wettbewerbs besteht nun darin, das Erlebte und Gelernte und die damit verbundenen Eindrücke zu verarbeiten – ebenfalls wieder auf praktische Art und Weise: In der Kita werden die Kinder ein Riesenposter zum Thema Handwerk gestalten mit Fotos, Buntstiften und Materialien, die sie bei „ihren“ Handwerkern gesehen haben.
Mit diesem Poster nimmt das Spiel- und Kinderhaus anschließend am Wettbewerb teil. Dem Gewinner, jeweils einem pro Bundesland, winken 500 Euro für die Einrichtung. Und wer weiß – vielleicht geht der Preis ja nach Witten.

Erste Erfahrungen mit Fotografieren und Schneidern machten die Kinder unter fachkundiger Anleitung.
Sabine Jungermann: „Davon erfahren haben wir von einem Vater aus der Einrichtung, der bei der Handwerkskammer Dortmund beschäftigt ist. Da haben wir natürlich gesagt, dass wir mitmachen.“
Autor:

Walter Demtröder aus Witten

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