Feuerwehr Witten
Dr. Katharina Lattka wird Feuerwehrärztin für Witten

Dr. Katharina Lattka und Wittener Feuerwehrchef Mario Rosenkranz.
  • Dr. Katharina Lattka und Wittener Feuerwehrchef Mario Rosenkranz.
  • Foto: Feuerwehr Witten
  • hochgeladen von Nicole Martin

Die Wittener Wehr hat eine neue Feuerwehrärztin. Seit dem ersten Februar hat Dr. Katharina Lattka das anspruchsvolle Ehrenamt neben ihrem Kollegen Dr. Rainer Kutz, der bereits seit 2014 im Dienst der Wittener Wehr steht, übernommen.

Ihre Arbeit als Ärztin, auch in der Notfallrettung, erfordert ohnehin schon eine Menge Eigeninitiative, nun kommen noch weitere Aufgaben auf die 32-jährige Dortmunderin zu.
Als Feuerwehrärztin wird die gebürtige Niedersächsin weniger für die medizinische Versorgung von verletzten Unfallopfern zuständig sein, vielmehr steht Lattka, ebenso wie Kutz, zur Beratung der Führungskräfte und Einsatzleiter bei besonderen Lagen zur Verfügung.
So könnte sie bei besonders großen Einsätzen auch im Stab der Einsatzleitung mitwirken, um dort ihre Meinung aus ärztlicher Sichtweise unterstützend kundzutun. Ihre Zusatzausbildungen für Fachkunde in Strahlenschutz, Rettungswesen und Notfallmedizin kommen ihr dabei zugute.
Auch bei der regelmäßigen Aus- und Fortbildung wird die Ärztin, die vor drei Jahren ihr Studium abgeschlossen hat und schließlich 2018 promovierte, sich einbringen.
Sollte dann ein Einsatz den Tagesablauf von Katharina Lattka unterbrechen, so wird sie über ihr Mobiltelefon alarmiert und steht ihren Kollegen der Feuerwehr Witten dann fachlich zur Seite.
"Eine spannende neue Herausforderung kommt da auf mich zu", so Katharina Lattka, die die Aufgabe rein ehrenamtlich übernimmt. Noch ist es für sie selber ungewohnt, die Uniform der Blauröcke überzustreifen.
Befürchtungen, den körperlichen oder psychischen Belastungen nicht gewachsen zu sein, hat die sportliche junge Frau nicht. Sie hat schließlich schon mehrere Jahre Berührung zum Einsatzgeschehen, da sie regelmäßig den Notarztwagen besetzt, den sie nun gelegentlich gegen die großen Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr tauschen könnte.

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