"Demokratie leben!" - Projekte für Vielfalt in Witten
Partnerschaft für Demokratie

"Kulturschock" verwandelte die untere Bahnhofstraße in ein Fest der Begegnungen.
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  • "Kulturschock" verwandelte die untere Bahnhofstraße in ein Fest der Begegnungen.
  • Foto: PfD
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Aktiv gegen Rassismus setzt sich das bundesweite Programm "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit 2015 ein. Michael Lüning (Jugendhilfeplanung) ist städtischer Koordinator für Witten. Gemeinsam mit der Vhs Witten/Wetter/Herdecke kümmert er sich um die kommunale Umsetzung als Partnerschaft für Demokratie (PfD) Witten.

Dabei werden demokratiefördernde Projekte gefördert - insgesamt stehen dafür jährlich 55.000 Euro in der aktuellen Förderphase 2020 bis 2024 zur Verfügung.
Auch im letzten Jahr wurden zahlreiche Maßnahmen gefördert, etwa das Straßenkulturfestival "Kulturschock" - leerstehende Läden der unteren Bahnhofstraße wurden zu Begegnungsstätten und Orten mit Musik und Kunst. Auch das Projekt "Drei Steine - ein mahnendes Werk gegen Rechtsradikalismus" der Stadtbücherei sorgte 2019 für Aufsehen. Die Ausstellung und die Lesung handelten von der Graphic Novel "Drei Steine" von Nils Oskamp, in der der Autor sich mit rechtsradikalen Bewegungen der 1980er Jahre in Dortmund auseinandersetzt. Der Workshop "Abenteuerreise ins Trommelzauberdorf" des Schulvereins Vormholz wurde ebenfalls gefördert. Hierbei lernten die Schüler neben Trommelrhythmen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, soziale und kulturelle Grenzen zu überwinden - nur drei Beispiele aus einer Vielzahl von geförderten Aktionen.
Das Jugendforum begleitet die Arbeit: Junge Menschen entscheiden dabei ebenfalls über die Umsetzung von Projekten in ihrer Stadt. "Hauptzielgruppe unserer Arbeit sind natürlich Kinder und Jugendliche", so Lüning. "Es geht darum, Verständnis für Demokratie, Gemeinschaft und Solidarität zu wecken und ihnen zu helfen, politisch mündige Bürger zu werden."
In diesem Jahr ist die PfD natürlich auch vom Corona-Virus betroffen. Welche Projekte dennoch stattfinden können, unter Auflage von Hygienemaßnahmen oder in Online-Form, entscheidet sich beim Treffen des Begleitausschusses am Mittwoch, 17. Juni.
Der PfD sind auch Ideen und Anregungen aus der Bevölkerung wichtig. Anprechpartner sind Michael Lüning unter Ruf 581-5103 oder Susanne Klönne (Vhs) unter Ruf 581-8680. Über weitere Projekte und Details informieren sich Interessierte auf www.pfd-witten.de.

Ihr Engagement zählt

Wenn Sie als Einzelperson, Organisation oder Verein sich ebenfalls gegen Rassismus in unserer Stadt einsetzen oder als von Rassismus Betroffener selbst zu Wort kommen möchten, dann erreichen uns per E-Mail an redaktion@wittenaktuell.de.

Lesen Sie auch zum Thema unser Interview mit Claudia Formann, der Integrationsbeauftragten für Witten: 

Integrationsbeauftragte Claudia Formann im Gespräch über Rassismus in Witten
"Kulturschock" verwandelte die untere Bahnhofstraße in ein Fest der Begegnungen.
Michael Lüning (l.) mit Autor Nils Oskamp.
Autor:

Nicole Martin aus Witten

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