Kann das wirklich fair sein? - Am Banana Fairday gab`s vor dem Rathaus kostenlos Bananen

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„Billige Bananen machen die Bauern in den Erzeugerländern arm, ‚Fairtrade‘ schneidet im Vergleich zum konventionellen Anbau deutlich besser ab“, erklärt die städtische Klimaschutzbeauftragte Sonja Eisenmann, warum sich das Netzwerk „Eine-Welt“ im Rahmen der Fairen Woche 2018 in Witten auch am Banana Fairday beteiligt hat.



Um auf das globale Problem aufmerksam zu machen, verteilten Studenten der Universität Witten/Herdecke am vergangenen Freitag, 28. September, vor dem Rathaus fair gehandelte Bananen an Passanten. Denn bisher wird nur jede zehnte Banane in Deutschland mit Fairtrade-Siegel verkauft. „Die Kampagne zielte einerseits darauf ab, Supermärkte zum Verkauf ausschließlich fair gehandelter Bananen zu bewegen. Anderseits sollte den Kunden bewusst werden, dass ihr Konsumverhalten maßgeblichen Einfluss auf Arbeitsbedingungen und Lebensqualität in den Erzeugerländern hat.“

Kita-Kinder gehen schon mit gutem Beispiel voran



Die Kinder der „Fairen Kita“ vom Familienzentrum des Diakoniewerks Ruhr Witten sind da schon einen Schritt weiter. Für sie ist der Verzehr fair gehandelter Bananen ganz selbstverständlich: „Zum Abschluss der Fairen Woche kamen im Familienzentrum zwei Kisten Bananen mit Fair-Trade-Siegel an. Dieser Tag wurde unter das Motto Fair-Trade und Erntedank gestellt“, berichtet Erzieherin Christiane Ruhl-Teichert. „Die Kinder haben sich in ihren Gruppe mit den Themen ‚Wo kommt die Banane her‘ und ‚Warum bekommen oder kaufen wir Fair-Trade-Bananen‘ beschäftigt." Höhepunkt war natürlich die Verarbeitung der Bananen zu Bananenmilch, Bananenjoghurt und weiteren Leckereien.
Die Klimaschutzstelle bedankt sich für die Beteiligung am Banana Fairday bei den Studentinnen der Universität W/H und bei der Fairen Kita vom Familienzentrum des Diakoniewerks Ruhr Witten. Lia-Joyce und Claas-Mika haben viel über Bananen gelernt, Gabriele Kordecki unterstützt die beiden bei der Zubereitung von Bananenmilch. Foto: Kita
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