Schiris und Vereinsvertreter diskutierten 3-Stufen-Plan

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40 Spielleiter fehlen - Umfangreicher Strafenkatalog droht:
Unter der Leitung vom Kreisvorsitzenden Ulrich Jeromin und Kreisschiedsrichterausschuss-Vorsitzenden Theo Mennecke stand in Hevens "Dritter Halbzeit" das Thema "Schiedsrichtermangel und seine Folgen" im Fokus der Diskussion.
In Anwesenheit der Untergruppen-Obmänner Gerd Henning, Witten, und Walter Wasmuth, Hattingen, sowie zahlreicher Vereinsvertreter - leider glänzten die Delegierten der wirklich betroffenen Clubs durch Abwesenheit - standen die durch den Schiedsrichtermangel bedingten Auswirkungen des 3-Stufen-Plans im Mittelpunkt des angeregten Meinungsaustauschs.
Dass es heutzutage schwierig ist, junge Menschen für den nicht ganz einfachen Job "an der Pfeife" zu begeistern, dürfte allgemein bekannt sein. Aber jeder weiß auch, dass ohne den 12. Mann gar nichts geht. Und das dürften die insgesamt 67 Kreisliga-C-Mannschaften im Kreis Bochum bei aktuell 40 fehlenden Spielleitern in der laufenden Saison wohl hautnah spüren.
Damit die Vereine alle Anstrengungen unternehmen - ausgenommen die, Schiedsrichter untereinander abzuwerben -, die Vorgabe, "für jede Mannschaft einen Schiedsrichter zu stellen", zu erfüllen, hat der Verband einen 3-Stufen-Plan ausgearbeitet, der bei Nichterfüllung schmerzhafte Sanktionen eingeleitet. Und die können einen Club schon empfindlich treffen. Angefangen von stufenweisen Ordnungsgeldern, dem Verbot von Turnieren und Sportwochen, einem verordneten Zwangsabstieg bis hin zum Ausschluss vom Spielbetrieb beinhaltet der Strafen-Katalog diverse Maßnahmen.
Was sich vor drei Jahren andeutete, ist nun für die zweiten Mannschaften von SW Eppendorf und VfB Annen 19 sowie für das erste Senioren-Team von SV Hellas Bochum schmerzhafte Realität. Sie wurden allesamt von der Kreisliga B in die C-Liga strafversetzt. "Und das kam nicht aus heiterem Himmel", betont Kreisvorsitzender Ulrich Jeromin.
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