Ehrenamtliche Rotkreuzler unterstützen PASS Westfalen

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Arne von Holdt, Kimberley Munce und Benedikt Kurz bei der Registrierung (v.l.) (Foto: Christoph Wittemeier, DRK Witten)
Witten: Rotkreuzzentrum | Auf Anfrage der Bezirksregierung Arnsberg wurden am Anfang der Woche 13 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Personenauskunftsstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises, die durch das Deutsche Rote Kreuz betrieben wird, zur künftigen Mitarbeit in der Personenauskunftsstelle (PASS) Westfalen gemeldet werden.
„Die meisten der angehenden Einsatzkräfte der PASS Westfalen sind erfahrene Suchdienstler, die sich seit mehreren Jahren in unserer Personenauskunftsstelle ehrenamtlich engagieren und im Kreisauskunftsbüro mitarbeiten.“ so Marcus Richter, der Leiter des Suchdienstes des Wittener Roten Kreuzes.

Die Kreise und kreisfreien Städte in NRW sind nach dem Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetz (FSHG) verpflichtet, Auskunftsstellen einzurichten. Die Auskunftsstellen dienen dazu, Betroffenen bzw. Angehörigen von Betroffenen bei Großschadensereignissen (Katastrophen) Auskunft über den Verbleib ihrer Angehörigen zu geben. Da erfahrungsgemäß bei einer Katastrophe die Leistungsfähigkeit der örtlichen Personenauskunftsstelle schnell erreicht ist, hat das Land Nordrhein-Westfalen je eine Landes-Personenauskunftsstelle in Münster und in Köln eingerichtet. Die PASS Westfalen ist organisatorisch der Bezirksregierung Münster zugeordnet und formiert sich im Alarmfall in Münster, um die lokalen Personenauskunftsstellen überregional zu entlasten und individuell zu unterstützen.

Weitere Informationen über den Wittener Suchdienst und die eingesetzten Helferinnen und Helfer finden Sie im Weblog des DRK KV Witten in der Kategorie „Suchdienst“ und über die PASS Westfalen über die Bezirksregierung Münster.
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