Durch das Kontaktverbot wirkt die Stadt teilweise richtig ausgestorben
Außergewöhnliche Ansichten gibt es derzeit in Xanten

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Die aktuellen Coronazahlen machen Mut: die Xantener halten sich größtenteils an die Kontaktsperre. Hier gibt es einige Ansichten der letzten Tage, die uns doch befremdlich vorkommen. Denn: normalerweise sind Straßen und Plätze der Römerstadt belebt. Hier zeigt sich ein anderes Bild.

Am Osterwochenende zum Beispiel musste Bürgermeister Thomas Görtz hart durchgreifen. Denn offenbar nahmen es die Besucher aus anderen Städten mit dem Kontaktverbot nicht ganz so genau. Da am Karfreitag und Ostersamstag zu viele Leute die Besucherparkplätze in der Stadt und rund um die Seen bevölkerten - sich sogar einige Motorradfans mit deutlich mehr als zwei Personen trafen und zusammensaßen oder standen, sah sich Görtz gezwungen diese Maßnahmen zu ergreifen. 
So ließ er sämtliche Besucherparkplätze in Wardt, Vynen und am Plaza del Mar, sowie den Zubringer zur Rheinfähre sperren.

Mit Erfolg! Das Wochenende danach war trotz gutem Wetter wieder deutlich ruhiger.

Auch nach Lockerung der Lage durch die Landesregierung für Geschäfte unter 800 Quadratmetern, waren nur wenig Leute in der Stadt zu sehen. Teilweise gingen sie sogar mit Mundschutz in die Geschäfte.

Ein anderes traurigeres Bild zeigt sich bei den Gastronomien. Der Marktplatz wirkt verwaist, einige Geschäfte haben erst gar nicht geöffnet. Vor den anderen Geschäften, die öffnen dürfen, gibt es Aufsteller mit Verhaltensregeln und strikte Vorschriften. Zu lesen ist: nicht mehr als 12 Menschen zeitgleich im Geschäft usw. Bleibt abzuwarten, ob alle noch so diszipliniert sind, wenn es am Wochenende richtig warm wird.

Außerdem gibt es zahlreiche Mut-Mach-Aktionen in der Stadt. Im Kurpark wartet die Steinschlange unweit des Gradierwerks darauf, bewundert oder erweitert zu werden.

An der Kriemhildmühle hängen außen bunte Zettel an einer Leine. Mit der Aufforderung: "Pflücke einen Impuls für den Tag" (initiiert von der Evangelischen Kirche Xanten). Mit der Zeit haben schon einige Zettel abgenommen, die Menschen freuen sich über solche Aktionen, die den Zusammenhalt und die Gemeinschaft auch während der Kontaktsperre fördern.

Haben auch Sie ganze besondere Eindrücke von Xanten erhalten, während der Corona-Krise. Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail und schicken uns ein Foto zu an: Redaktion@derxantener.de

Die besten Fotos veröffentlichen wir gerne in einer der nächsten Ausgaben.

Autor:

Silvia Decker aus Emmerich am Rhein

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