Fridays for Future während der Pandemie
Das Klima kennt keine Grenzen

von links: Marit, Ben, Siri, Julia und Frederik rufen zur Klima Demo am 25. September auf:
"Das Klima macht nicht vor Grenzen Halt".
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  • von links: Marit, Ben, Siri, Julia und Frederik rufen zur Klima Demo am 25. September auf:
    "Das Klima macht nicht vor Grenzen Halt".
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„Trotz Pandemie Klimaschutz nicht vergessen“,

das ist es, worauf es Frederik Krohn und seinen Mitstreitern vom Xantener Zweig von Fridays for Future, Julia, Marit, Siri und Ben ankommt. Alle haben das Gefühl, die Corona Krise habe das Klimageschehen in den Hintergrund gerückt.
„Ein Grund“, ist sich Marit sicher, „besteht darin, dass die Pandemie ein weltweites Problem darstellt, dessen Auswirkungen man auch vor der eigenen Haustür mitbekommt, während man die negativen Folgen der Klimakrise heute noch eher in den südlichen Regionen der Erde spürt“. Dabei handele es sich auch dabei um ein weltweites Problem, welches immer größer werde, wenn man so weitermache wie bisher.
Viele Gelegenheiten habe es in diesem Jahr aufgrund der besonderen Umstände leider nicht gegeben, um noch mehr Menschen darauf aufmerksam zu machen. Den diesjährigen Protest habe man am 24. April in Form eines Live Streams ins Netz verlegt. In diesem Livestream riefen auch viele bekannte Künstler, Journalisten und Wissenschaftler zum schonenden Umgang mit unserer Erde auf. Der Livestream ist hier verfügbar.

Es soll nicht alles werden wie vorher

Viele Menschen freuen sich auf ein Ende der Pandemie, damit alles wieder wie vorher wird. „Es soll aber nicht wie vorher werden“, gibt Krohn zu bedenken. Vielmehr sollten die während der Corona Krise unterstützten Unternehmen die finanziellen Hilfen nutzen, um Produktionen auf CO2 Neutralität umzustellen und alles für eine klimagerechte Wirtschaft und Industrie zu tun. Natürlich müsse man dabei soziale Aspekte berücksichtigen.
„Es geht nicht darum, dass der Einzelne nicht mehr in den Urlaub fliegt“, so der Xantener FfF Organisator, sondern vielmehr um das globale Begreifen der Krise und einem daraus resultierenden gegensteuernden weltweiten Verhalten. Hier sei die Politik gefragt, denn der Mensch müsse wieder wichtiger werden als der Profit der Konzerne.

Bundesweite Klima Demo am 25. September

Damit dies alles nicht zu sehr in den Hintergrund rückt, habe sich Fridays for Future zur bundesweiten Demonstration am 25. September entschlossen.
„Wir haben zu diesem Zweck ein Hygienekonzept entwickelt und dies mit den örtlichen Behörden abgesprochen“, versichert Krohn.
Deshalb finde das Ganze als Fahrrad Demo mit unterschiedlichen Startpunkten statt, um eine Entzerrung zu bewirken.
Start ist am Freitag, 25. September um 11.45 Uhr am Großen Markt. Weiter geht´s um 11.55 Uhr an der Sporthalle Bahnhofstraße und um 12.05 Uhr an der Bushaltestelle Gesamtschule. Von dort werden einige Runden durch die Domstadt gedreht.
Allen Teilnehmern empfiehlt Fridays for Future die Installation der Corona App, da weder eine vorherige Anmeldung notwendig ist, noch Listen geführt werden.

Ordner überwachen Einhaltung der Hygienevorschriften

Wer keine Mund-, Nasenmaske hat, kann diese bei den Organisatoren bekommen, die auch ausreichend Desinfektionsmittel bereithalten.
„Nehmen an solchen Demonstrationen normalerweise durchschnittlich etwa 400 bis 500 Menschen teil“, erklärt Marit, „so rechnen wir diesmal aufgrund der besonderen Umstände mit 100 bis 150“.
Die Einhaltung der Hygienevorschriften, welche en Detail  hier rechtzeitig bekanntgegeben werden, wird von Ordnern überwacht. Bei eklatanten Verstößen sprechen diese in Zusammenarbeit mit der Polizei Platzverweise aus.

„Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam“, so Frederik, „dass nicht nur Jugendliche an der Demo teilnehmen können“. Vielmehr hofften er und seine Mitstreiter auf das Erscheinen vieler Erwachsener, die man herzlich willkommen heiße.

Randolf Vastmans

von links: Marit, Ben, Siri, Julia und Frederik rufen zur Klima Demo am 25. September auf:
"Das Klima macht nicht vor Grenzen Halt".
Frederik Krohn geht in Xanten zur Schule und wohnt in Geldern-Kapellen
Autor:

Randolf Vastmans aus Xanten

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