Eisflächen rund um Xanten (noch) nicht betreten!
Verwaltung warnt vor Gefahren wegen zu dünner Eisdecke und weist auf Naturschutzgebote hin

Bitte nehmen Sie den Hinweis ernst!

Die Wasserflächen im Stadtgebiet Xanten werden auch im Winter von zahlreichen Menschen
besucht. Die winterlichen Gewässer lauern jedoch mit großen Gefahren auf jenen, der die
notwendigen Vorsichtsmaßnahmen außer Acht lässt.

Aktuell warnt die Stadtverwaltung aus diesem Grunde: Insbesondere der Altrhein ist immer wieder ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Damit Eisflächen jedoch viele Menschen verlässlich tragen können, ist eine Eisschicht von mindestens 18 Zentimeter notwendig. Gerade in Uferbereichen oder an Stellen von Wasserzuläufen muss mit gefährlichen Eisstärken gerechnet werden.

Nach einem Einbruch ins Eis besteht akute Lebensgefahr durch

  • Unterkühlung
  • Erfrierung
  • Ertrinken

Die Stadt Xanten warnt daher aufgrund der derzeitigen Wetterlage, augenscheinlich zugefrorene Wasserflächen zu betreten. Die Minus-Grade der letzten Tage haben aufgrund des vorausgegangenen milden Wetters lediglich dazu geführt, dass sich eine nur wenige Zentimeter
dicke Eisschicht, die nicht ausreichend tragfähig ist, gebildet hat.
Aufgrund der erst kurz anhaltenden Frostperiode und dem vorausgegangen milden Winters ist eine tragfähige Eisschicht auch in den nächsten Tagen nicht zu erwarten. Zudem ist durch den derzeitigen stark rückläufigen Rheinpegel immer wieder mit brüchigem Eis zu rechnen. Insbesondere sollte hier auf Kinder geachtet werden, die sich in kindlicher Leichtsinnigkeit aufs Eis trauen.

Im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie weist die Stadt Xanten darauf hin, dass die strengen
Kontaktbeschränkungen selbstverständlich auch für Aktivitäten im Schnee gelten. Derzeit sind nur
Treffen mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes und einer weiteren Person zulässig. Auch aus artenschutzrechtlicher Sicht ist insbesondere das Befahren der Eisflächen im Naturschutzgebiet bedenklich bzw. verboten und sollte aus Rücksicht auf dort brütende und rastende Vögel und weitere wildlebende Tiere unterbleiben.

Autor:

Lokalkompass Kreis Wesel aus Wesel

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