Bürgermeister für den Frieden begrüßen Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages
Stadt Xanten zeigt Flagge gegen den Einsatz von Atomwaffen

„Als Mitglied der Mayors for Peace begrüßen wir ausdrücklich das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages", betont Bürgermeister Thomas Görtz.
  • „Als Mitglied der Mayors for Peace begrüßen wir ausdrücklich das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages", betont Bürgermeister Thomas Görtz.
  • Foto: Archiv
  • hochgeladen von Charmaine Fischer

Am Freitag, 22. Januar, tritt der von den Vereinten Nationen im Jahr 2017 verabschiedete Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. Atomwaffen sind ab diesem Zeitpunkt völkerrechtlich geächtet und verboten - auch die Stadt Xanten setzt sich dafür ein.

Die Organisation Mayors for Peace, ein von Hiroshima geführtes, weltweites Städtebündnis mit rund 8.000 Mitgliedern, darunter 700 Städte in Deutschland, begrüßt das Inkrafttreten des Vertrages. Als Zeichen ihrer Unterstützung für dieses besondere Ereignis hisst die Stadt Xanten am 22. Januar am Rathaus die Mayors for Peace Flagge. Denn Städte mit ihrer wichtigen Infrastruktur und einer hohen Bevölkerungszahl gelten nach wie vor als vorrangige Ziele im Falle eines nuklearen Angriffes.

13.400 Nuklearwaffen

„Als Mitglied der Mayors for Peace begrüßen wir ausdrücklich das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages. Er ist ein Meilenstein auf dem Weg zu Global Zero, einer Welt ohne Atomwaffen. Denn die humanitären Folgen eines Einsatzes von Atomwaffen sind katastrophal", betont Bürgermeister Thomas Görtz.

Noch immer verfügen die Atommächte über schätzungsweise rund 13.400 Nuklearwaffen. Derzeit investieren die Nuklearwaffenstaaten massiv in die Modernisierung und Einsatzfähigkeit ihrer Atomwaffenarsenale. Vereinbarungen zur nuklearen Abrüstung - wie der INF-Vertrag - wurden aufgekündigt, ohne, dass ein Folgevertrag an seine Stelle getreten ist.

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Lokalkompass Xanten aus Xanten

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