Vom Federkiel zum Smartphone
Die Generationen-Zeitreisen des Xantener Stiftsmuseums vergehen wie im Flug

Das Smartphone des Mittelalters war der Federkiel. Elisabeth Maas vom Xantener StiftsMuseum und PR-Fachfrau Claudia Kressin (li.) laden zu Generationen-Zeitreisen ein.
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  • Das Smartphone des Mittelalters war der Federkiel. Elisabeth Maas vom Xantener StiftsMuseum und PR-Fachfrau Claudia Kressin (li.) laden zu Generationen-Zeitreisen ein.
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Elisabeth Maas, die stellvertretende Leiterin des Xantener Stiftsmuseums und PR-Fachfrau Claudia Kressin stecken gerne die Köpfe zusammen. Herauskommen tolle Projekte, wie die "Zeitreise der Generationen".

Von Christoph Pries

Ob "Sonntagsklamotten" oder "Stiften gehen" - was versteht man darunter? Heute und vor vielen Jahren. Da kommt es dann zum Aufeinanderprallen der Generationen. Den pädagogischen Zeigefinger braucht aber niemand zu fürchten. Es gibt keine Monologe, keine Wertung. Früher war vieles sicherlich anders, aber bestimmt nicht immer besser.

Knappe Zeit

Gut, ein Makel unserer Zeit ist sicherlich deren Knappheit. Darum gibt es in diesem Jahr auch in der ersten Zeitreise, die am Samstag, 29. Februar, von 14 bis 17.3 Uhr im Stiftsmuseum stattfindet, genau hierum. "Mach's kurz - Abkürzungen von 'INRI' bis 'LOL#' lautet dann das Thema.
Klar, die Größe des Smartphone-Bildschirmes ist nicht für epische Zeilenumfänge ausgelegt. Hier muss alles im Zentimeterrahmen Platz finden.
Die zweite Zeitreise am Samstag, 21. März, befasst sich mit dem Schreiben. "Vom Federkiel bis zum Handydaumen", so das Thema. "Schatzkästchen - wohin mit dem, was uns heilig ist?" Hierhin führt die dritte Zeitreise am Freitag, 24. April.
"Ich schau dir in die Augen" - vom Porträt in Öl zum Selfie. Die vierte Zeitreise des Jahres findet am Samstag, 6. Juni, statt. Jeweils dreieinhalb Stunden gehen die Teilnehmer dann gemeinsam auf die Spur von Erfahrungen und Wissen. "Zeit, die immer wie im Flug vergeht", sagt Claudia Kressin. Futter für die Gespräche gibt es im Museum reichlich. Die zahllosen Exponate bilden eine inspirierende Kulisse.
Die Projektverantwortlichen überlassen nichts dem Zufall. Am Donnerstag, 12. März, gibt es von 17 bis 20 Uhr ein offenes Treffen. Einladungen wurden an Privatpersonen, aber auch an Schulen, Vereine und verschiedene Institutionen verschickt. Ob Jugendkulturwerkstatt oder Seniorenheim, alle können etwas erfahren über die Zeitreisen der Generationen. "Wir sind gespannt, wer kommt", hofft Elisabeth Maas auf eine gute Resonanz.

Offene Treffen

Über die einzelnen Zeitreisen hinaus gibt es auch noch offene Treffen. Hierzu können sich etwa Schulklassen anmelden. Die Projektverantwortlichen sorgen dann dafür, dass passende Gesprächspartner zur Verfügung stehen. "Zunächst haben wir deutliche Zurückhaltung bei den Jugendlichen gespürt.", verrät Elisabeth Maas. "Sie hatten Besseres vor, als mit der älteren Generation abzuhängen." Vorurteile, die aber schnell beseitigt werden können, wenn die Generationen im Museum dann gemeinsam am Tisch sitzen. "Dann sind die Schüler auf einmal mit Feuereifer dabei", weiß Elisabeth Maas.
Wer sich für den Dialog der Generationen interessiert, kann sich ja einfach mal unverbindlich unter Telefon: 02801/9877820 mit dem Museum in Verbindung setzen.

Autor:

Lokalkompass Xanten aus Xanten

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