Ein Xantener schreibt „Die Chroniken von Tilmun“

Der Autor mit einem originalen chinesischen Räucheröfchen, welches er 2001 auf einer seiner Forschungsreisen ins Reich der Mitte in einem Museum käuflich erwerben konnte. Es handelt sich um eine originale, etwa 3000 Jahre alte Grabbeigabe aus einer Grabpyramide in der Umgebung der alten Kaiserstadt Xian
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  • Der Autor mit einem originalen chinesischen Räucheröfchen, welches er 2001 auf einer seiner Forschungsreisen ins Reich der Mitte in einem Museum käuflich erwerben konnte. Es handelt sich um eine originale, etwa 3000 Jahre alte Grabbeigabe aus einer Grabpyramide in der Umgebung der alten Kaiserstadt Xian
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Band zehn soeben erschienen

Autor forscht auch in Bezug auf unerklärliche Erscheinungen

Zwar ist Alexander Knörr kein gebürtiger Xantener, lebt aber seit 2009 in der Domstadt, in die der Bürokaufmann aus beruflichen Gründen gezogen ist. Schon im zarten Alter von vier Jahren machte sich seine ausgiebige Phantasie bemerkbar. Wenn sein Onkel, was oft geschah, ihn auf alte Burgen und Schlösser mitnahm, erfand der junge Pfälzer meist seine eigenen Geschichten zu den historischen Mauern. Als er 15 Jahre alt war, sagte sein Lehrer in der achten Klasse zu ihm: „Ich hätte den Aufsatz gerne mal in der Sprache deiner Altersklasse gelesen“.
Es war das Alter, in dem ihn ein unwiderstehliches Interesse für alles Mysteriöse befiel und er Mengen von Büchern über Geister und andere Phänomene verschlang. Doch befriedigte ihn das schlichte Lesen dieser Geschichten nicht und der wissbegierige Jugendliche wollte solchen Phänomenen selbst auf den Grund gehen.
Mit 16 Jahren schrieb Alexander seinen ersten Roman, den er auf seiner ersten eigenen Schreibmaschine verfasste, der allerdings nie veröffentlicht wurde und nach vielen Umzügen auch nicht mehr auffindbar ist.
Seine Nachforschungen im Bereich des Unerklärlichen führten ihn schließlich mit etwa 30 anderen im Rahmen einer Leserreise, welche von dem Autor Hartwig Hausdorf angeboten wurde, zur Insel Malta mit ihren vielen rätselhaften Erscheinungen unerklärlichen Ursprungs. Mit Hausdorf ist Knörr heute befreundet.
Einmal Blut geleckt, reiste er in den nachfolgenden Jahren noch zehnmal auf diese und andere Mittelmeerinseln, um eigene Nachforschungen anzustellen. Hier befasste er sich unter anderem mit den sogenannten Cart Ruts, tiefen Rillen, welche anscheinend von Transportwagen einer sehr alten Zivilisation stammen und die er später auch in anderen Gegenden, in die er auf seinen Reisen gelangte, nachweisen konnte. Ergebnis aus diesen Nachforschungen war sein Buch, „Hagar Qim“, was gleichzeitig der Name einer der fünf größten maltesischen Tempelkomplexe ist, der in dem Buch eine große Rolle spielt. Schnell waren drei Auflagen verkauft und es existiert mittlerweile eine vierte überarbeitete, welche nun zum besseren Verständnis den Untertitel „Atlantis lag im Mittelmeer“ trägt.
Was dem mittlerweile 46jährigen ebenfalls nie Ruhe ließ, war das Thema der Präastronautik, über das er ebenfalls Sachbücher schrieb und was ihm neben vielen Vorträgen 2012 sogar einen Auftritt in der Fernsehsendung „TV Total“ mit Stefan Raab einbrachte. „Stefan“, so Knörr, „zeigte sich wirklich interessiert und wir führten ein interessanten Gespräch vor der Kamera“.
Nach Ausstrahlung dieser Sendung gab es einen Riesen Medienhype um die Person des Schriftstellers und seine Werke. Eine große deutsche Boulevardzeitung interessierte sich genauso für ihn, wie viele bedeutende Tageszeitungen.
Da er sein Fable für ausgedachte Geschichten jedoch nie verloren hatte, übte er sich weiter im Schreiben entsprechender Bücher. Hieraus entstand letztendlich die Reihe, „Die Chroniken von Tilmun“. Dabei handelt es sich um eine Sience Fiction Saga, die ebenfalls seiner Vorliebe für die Präastronautik entsprang. Hintergrund der Bücher ist die kulturelle und gentechnische Beeinflussung unserer Vorfahren vor 20000 Jahren durch eine außerirdische Macht. Diese außerirdischen und von den Menschen als Götter verehrten Geschöpfe verließen die Erde wieder, versprachen aber unter dem Vorwand, der Menschheit etwas Gutes tun zu wollen, im Jahre 2012 zurückzukommen. Dies geschah auch, jedoch wurden die Menschen, statt ihnen wohlgesonnen zu sein, von den Besuchern versklavt. Die Bücher der Reihe erzählen nun von dieser Zeit ab 2012 und dem daraus resultierenden Widerstand. Zwischendurch beinhalten sie aber immer wieder Rückblicke auf die Zeit vor 20000 Jahren. In die Geschichte lässt der Autor wiederholt Fakten einfließen, welche die Wissenschaft vor Rätsel stellen und dem Ganzen eine neue Bedeutung verleihen. So weist zum Beispiel die DNA eines Menschen Eigenarten auf, die den Wissenschaftlern unlogisch, beziehungsweise sinnlos erscheinen. „Weil die Natur aber nichts Sinnloses schafft“, erklärt der Schriftsteller, „könnte an der Geschichte mit den Außerirdischen durchaus etwas Wahrheit sein“.
Mittlerweile arbeitet, federführend unter Knörr, ein ganzes Autorenteam an der Reihe, von der jeden Monat im Twilight- Line Verlag ein neues Exemplar erscheinen wird.
Dass der Reihe der Stoff ausgeht, davor hat Knörr keine Angst. „Ich habe etliche Notizbücher mit entsprechenden Gedanken gefüllt“, versichert er, indem er auf einen Stapel Aufzeichnungen wie, „und ständig fällt mir etwas neues ein“.
Das neueste Werk von Alexander, eine Gemeinschaftsarbeit von 22 Autoren mit 23 Geschichten leichten Horrors, trägt den Titel „Karneval des Todes“ und ist im selben Verlag erschienen.
Beim Vincent Preis für die beste Horror Anthologie, bei dem die Leser der Bücher abstimmen, belegte das Werk den dritten Platz.
Als nächstes plant Knörr, dessen Vorbild die Perry Rhodan Romane sind, ein Buch über die Rätsel Chinas. Mit seiner Ehefrau Ying Zhu (35), mit der er seit nunmehr fast drei Jahren verheiratet ist und die aus dem Reich hinter der großen Mauer stammt, möchte er später eine Leserreise dorthin unternehmen.

Randolf Vastmans

Autor:

Randolf Vastmans aus Xanten

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