Löschzug Xanten feiert 275-jähriges Jubiläum

Technische Hilfe leistet die Feuerwehr zum Beispiel bei Verkehrsunfällen
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Tag der offenen Tür mit vielen Vorführungen

Etwa 500 Besucher im Niederbruch

Auf 275 Jahre im Dienste der Allgemeinheit kann der Löschzug Xanten der Freiwilligen Feuerwehr Xanten in diesem Jahr zurückblicken. Diesen Anlass feierten die Kameraden am vergangenen Samstag mit einem Kabarettabend für jedermann unter dem Motto, „Rett´ ich alles“ in der Mensa des Stiftsgymnasiums. Der Sonntag stand dann im Zeichen eines Tages der offenen Tür auf dem Gelände der Feuerwehr im Niederbruch. Hier bot sich den etwa 500 Besuchern ein breitgefächertes Angebot an Vorführungen, in denen die einzelnen Bereiche der Einsatzmöglichkeiten demonstriert wurden. Dass diese nicht nur aus Löscharbeiten bestehen, zeigte das Team bei einem simulierten technischen Rettungseinsatz, bei dem es darum ging, ein Unfallopfer aus einem verunfallten Fahrzeug zu befreien. Hierbei kam das Spreizgerät, welches mit einem Druck von 720 bar arbeitet und an der Spitze der Schere eine Kraft von 4,5 Tonnen aufbringt, zum Einsatz. „Damit“, so der Kommentator vom Dach des Feuerwehrgebäudes, „bekommen wir so ziemlich jedes Fahrzeug auf“. Eindrucksvoll demonstrierte die Truppe, was passiert, wenn man versucht, brennendes Fett mit Wasser zu löschen. Eine regelrechte Explosion war die Folge und auch hier warnte der Conférencier eindringlich, „Sie können sich vorstellen, wie Ihre Küche danach aussieht und Sie ebenfalls, wenn Sie unmittelbar daneben stehen“.
Die „International Search and Rescue (I.S.A.R.)“ Truppe aus Kleve war mit einigen ehrenamtlichen Hundeführern zu Gast. „Unsere Aufgabe“, so Dinah Holtkamp, die mit ihrem Border Collie Buddy seit nunmehr vier Jahren für die Organisation tätig ist, „besteht hauptsächlich darin, vermisste oder verschüttete Menschen aufzuspüren“. Hundeführer Norbert Helpenstein bewies dann mit seinem „Hollandse Herder“ (Holländischer Schäferhund) auch eindrucksvoll, was solch ein Suchhund zu leisten vermag, indem er nur anhand des Geruchs eines getragenen Fahrradhelms die sechsjährige Johanna trotz der vielen Menschen auf der anderen Straßenseite aufspürte.
Hinter der Wache auf dem Gelände des städtischen Bauhofes konnten die Besucher den Rettungshubschrauber der Johanniter Luftrettung bewundern, der sowohl bei der Landung, als auch beim späteren Start ganz schön viel Staub aufwirbelte.
Für die Kurzweil der Kleinen war unter anderem durch eine Hüpfburg gesorgt. Das leibliche Wohl befriedigten ein Imbisswagen, ein Stand mit Kaffee und Kuchen, sowie der bei den sommerlichen Temperaturen stark frequentierte Getränkewagen.
Gegen 16 Uhr sorgte einsetzender Regen mit dem einen oder anderen Blitz und Donner für den überstürzten Aufbruch so manchen Gastes.

Randolf Vastmans

Autor:

Randolf Vastmans aus Xanten

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