„Gemeinsam sind wir stark“
Woche der Demenz

von links: Ursula Schnur (Ehrenamtlerin), Ralf Trost (Rotarier), Petra Winkels (Sozialstiftung Xanten), Petra Post (Stadt Xanten Soziales), Petra Bahr-Rüschkamp (Malteser Hospizdienst), Albert Sturtz, Bürgermeister Thomas Görtz, Barbara Doerk (Leiterin Haus der Begegnung) und Jenny Thate (Pflegedienstleitung Caritas)
  • von links: Ursula Schnur (Ehrenamtlerin), Ralf Trost (Rotarier), Petra Winkels (Sozialstiftung Xanten), Petra Post (Stadt Xanten Soziales), Petra Bahr-Rüschkamp (Malteser Hospizdienst), Albert Sturtz, Bürgermeister Thomas Görtz, Barbara Doerk (Leiterin Haus der Begegnung) und Jenny Thate (Pflegedienstleitung Caritas)
  • hochgeladen von Randolf Vastmans

Veranstaltungen im Haus der Begegnung und im Stifts Gymnasium

„Wir wollen mit der Woche der Demenz Öffentlichkeit für diese Krankheit schaffen“, erklärt Diplom Sozialpädagoge Albert Sturtz von der Fachberatung Demenz der Grafschafter Diakonie. Das hat seinen Grund, denn viele scheuen einen offenen Umgang mit den unterschiedlichen Arten dieser Krankheit. „Oft werden die Symptome, wie Vergesslichkeit, verniedlicht“. Dabei kann die Demenz bei frühzeitigem Erkennen durchaus so behandelt und der Verlauf hinausgezögert werden, dass die oder der Betroffene auf eine gewisse Lebensqualität nicht verzichten muss.
Um dieses Bewusstsein zu wecken, haben Caritas, Sozialstiftung der Stadt Xanten, Diakonie und der Hospizdienst der Malteser von Mittwoch, 25. bis Montag, 30. September die Woche der Demenz ins Leben gerufen.
Geprägt wird diese Woche von vier Veranstaltungen. Den Auftakt macht der Vortrag „Leben mit Demenz“, der von 16 bis 17 Uhr durch Sturtz im Haus der Begegnung gehalten wird. Hier informiert der Dozent über den Unterschied zwischen Demenz und Alzheimer, erklärt die unterschiedlichen Formen, Therapiemöglichkeiten und Hintergründe.
Von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr folgt ein Konzert der „Goldies“, einer Band in der die Mitglieder sämtlich jenseits der 70 sind und die sich durch ihre Songs, in die sie ihre Lebenserfahrung einfließen lassen, einen gewissen Bekanntheitsgrad erworben haben.
Zwischen den beiden Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, mit den Veranstaltern und Organisationen, die Menschen mit Demenz und deren Angehörige unterstützen, ins Gespräch zu kommen.
Das einfühlsame und faszinierende Theaterstück „Du bist meine Mutter“ in der Inszenierung von Joop Admiraal, in dem unterschwellig die Themen Liebe, Tod und Sterben zum Ausdruck kommen, gibt es am nächsten Tag ab 18.30 Uhr in der Mensa des Xantener Stiftsgymnasiums. Hier spielt die einzige Darstellerin, Gisela Nohl vom D.a.S. Theater Königswinter, eine Doppelrolle, in der sie Mutter und Tochter in einer einzigartigen Weise verkörpert.
Mit der Künstlerin Sabine Suhrborg aus Xanten geht es am Montag, 30. September von 16.30 bis 19.30 Uhr unter dem Motto „KUNSTerleben & g(en)ießen“ erneut im Haus der Begegnung weiter. Unter ihrer Anleitung können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich im Bearbeiten von bunten Farben üben, um dem tristen Grau des Alltags für ein paar Stunden zu entfliehen.
Alle Veranstaltungen finden bei freiem Eintritt und ohne Anmeldung statt. Lediglich für die letzte wird um vorherige telefonische Anmeldung bis zum 18. September unter 02801 77980 (Haus der Begegnung) gebeten.
Finanziell wird die Aktion vom Rotary Club Xanten unterstützt. „Für solch eine wichtige Angelegenheit“, so Ralf Trost von den Xantener Rotariern, „war eine Unterstützung für uns selbstverständlich“.
Eingeladen sind sowohl Betroffene, als auch pflegende Verwandte als Begleitung.
An allen Tagen sind Ansprechpartner vor Ort, die bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Randolf Vastmans

Autor:

Randolf Vastmans aus Xanten

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