Sechs Rinder stürzen in eine Güllegrube

Die Rinder in der Güllegrube. Mit Hilfe der Xantener Feuerwehr kamen sie aber wohlbehalten wieder zum Vorschein. | Foto: privat
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Keinen alltäglichen Einsatz hatten am gestrigen Donnerstagmorgen, 28. Mai, die Feuerwehrleute aus Xanten-Mitte, Lüttingen und Wardt zu bewältigen. Auf einem Hof zwischen Xanten und Marienbaum waren mehrere Rinder in eine Güllegrube gestürzt und konnten diese aus eigener Kraft nicht wieder verlassen. Zunächst gingen die Einsatzkräfte von lediglich drei Rindern aus. Bei Eintreffen auf dem Bauernhof stellte sich jedoch heraus, dass insgesamt sechs Rinder in der Grube gefangen waren.
Bevor die Rettung erfolgen konnte, mussten jedoch erhebliche Mengen Gülle aus der Grube abgepumpt werden.
Im frühen Verlauf wurde neben der Veterenärin des Kreises Wesel ein spezielles Tierrettungsgeschirr der Feuerwehr Neukirchen-Vluyn angefordert.
Dieses kam jedoch nicht mehr zum Einsatz, da durch Holzpaletten, welche kurzfristig durch einen Baustoffhändler aus Xanten zur Verfügung gestellt wurden, eine Art Treppe gebaut werden konnte, so dass die Rinder aus eigener Kraft die Grube verlassen konnten. Alle Tiere waren stark verschmutzt aber wohlauf.
"Am Ende des Einsatzes stand eine intensive Fahrzeug- und Körperpflege für die Kräfte auf dem Programm", so der Pressesprecher der Xantener Feuerwehr Philipp Schäfer.

Autor:

Christoph Pries aus Xanten

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