Griechenland: Syriza Vorbild für ein neues Europa?

Wann? 16.03.2015 18:30 Uhr

Wo? Steinstraße 48, Steinstraße 48, 44147 Dortmund DE
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Attac ist solidarisch mit Griechenland.
 
Die Akropolis in Athen ist seit 1986 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Laut Theodor Heuss ist die Akropolis neben Golgota und dem Kapitol einer der Hügel, auf denen Europa gründet. Der griechische Staat hat aus demselben Grund die Akropolis mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet. (Foto: A. Savin)
Dortmund: Steinstraße 48 |

In der Dortmunder Auslandsgesellschaft findet am Montag (16.03.2015) ab 18.30 Uhr eine Veranstaltung von Attac Dortmund in Kooperation mit der AG Globalisierung konkret der Auslandsgesellschaft mit Alexis Passadakis unter dem Motto `Syriza Vorbild für ein neues Europa?` zum Thema Griechenland und den Auswirkungen der Wahl von Syriza auf den Rest Europas statt.

"Die bisherige Krisenpolitik hat nicht nur in Griechenland zu Elend, Massenarbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Rezession geführt. Der Wahlsieg von Syriza hat ihr eine radikale Absage erteilt. Jetzt wird endlich wieder über konkrete Alternativen zur neoliberalen Verarmungspolitik diskutiert. Jetzt dürfen wir nicht lockerlassen: Solidarität mit den Menschen in Griechenland und für einen echten Wechsel hin zu einer sozial gerechten, demokratischen und solidarischen Politik in ganz Europa!", so Alexis Passadakis, Politikwissenschaftler, Publizist und Mitarbeiter bei verschiedenen NGOs.

DiW-Chef Fratzscher: Berlin soll Tsipras unterstützen

Die deutschsprachige Internetseite Griechenland-blog meldet, dass der Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftforschung (DiW), Marcel Fratzscher, die Meinung vertritt, dass es im Interesse Deutschlands und Europas liege, Griechenlands SYRIZA-Regierung aus der Verhandlung über die Verschuldung als "Sieger" hervorgehen zu lassen. In einem Financial Times Artikel fordere Marcel Fratzscher Berlin auf, Alexis Tsipras zu unterstützen und er betone, die neue griechische Regierung habe sehr viel mehr Möglichkeiten als die alte politische Elite des Landes, tatsächliche Reformen zu erzielen. Hier geht es zum gesamten Artikel auf der Internetseite Griechenland-blog. Täglich werden dort interessante Beiträge zu Griechenland eingestellt, die wohltuend das deutsche Presseeineilei ergänzen.

Wolfgang Schäuble und sein schwarzer Koffer

"Wenn EU-Kommissionspräsident Juncker, wie man heute der Presse entnehmen kann, angesichts der aktuellen Verhandlungen "optimistisch für Athen ist", muss man unwillkürlich an seine berühmte Aussage denken, dass man lügen müsse, wenn es ernst wird. Für die nun von der neuen linken Regierung bekämpfte alte griechische Gewohnheit, ohne Quittung zu handeln, wird doch ausgerechnet Finanzminister Schäuble großes Verständnis haben. 1994 nahm er ebenso quittungsfrei 100.000 Mark in einem schwarzen Koffer an. Nach den deutschen Gräuletaten des II. Weltkrieges wurden Deutschland auch alle Schulden erlassen. Daher sollte man Griechenland trotz der Fehler der Vergangenheit nicht bis in alle Ewigkeiten büßen lassen und die Schulden, die eh nie zurückgezahlt werden können, endlich streichen." meint Carsten Klink, attac-Mitglied und Stadtrat in Dortmund.

Auslandsgesellschaft Dortmund
Steinstraße 48
44147 Dortmund (Nordausgang Hauptbahnhof)
Montag, 16.03.2015
18.30 Uhr


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Dieter Hildebrandt über Schäuble
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