Wie buchstabieren wir unseren Glauben neu?

Wann? 09.09.2015 18:00 Uhr bis 09.09.2015 19:30 Uhr

Wo? Maxhaus, Schulstraße 11, 40213 Düsseldorf DE
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Düsseldorf: Maxhaus |

Am 09. September 2015 ist beim 1650. „mittwochgespräch“ Dr. Rudolf Laufen der Referent und Gesprächspartner beim „mittwochgespräch“. Sein Thema lautet: „Wie buchstabieren wir unseren Glauben neu?“. Wie immer findet das „mittwochgespräch“ um 18:00 Uhr im Katholischen Stadthaus „Maxhaus“ an der Schulstraße 11 in der Düsseldorfer Altstadt, statt.

Wie kann der christliche Glaube so zur Sprache gebracht werden, dass er heutigen Menschen etwas zu sagen hat, aufhorchen lässt, zum Nachdenken einlädt? Sicher nicht einfach dadurch, dass man eines der altbekannten Glaubensbekenntnisse rezitiert oder gar den Katechismus bemüht. Der große Konzilstheologe Karl Rahner forderte in den 60er Jahren die Theologen auf, für suchende, fragende oder skeptische Zeitgenossen 'Kurzformeln des Glaubens' zu entwickeln - kurze, prägnante Texte in unverbrauchter Sprache, die den Glauben einladend und konzentriert auf seine innere Mitte hin formulieren. Die Anregung fiel auf fruchtbaren Boden und ließ zahlreiche solcher Kurzformeln entstehen, von denen einige beim 'Mittwochgespräch' vorgestellt werden. Auch heute noch sind solche Texte ein guter Weg, neu über die zentralen Inhalte des Glaubens nachzudenken. Natürlich muss auch die theologische Legitimität solcher Sprechversuche reflektiert werden.

Dr. theol. Rudolf Laufen, Jahrgang 1946, studierte katholische Theologie und Germanistik in Bonn. 1976 Eintritt in den Höheren Schuldienst, 1978 Promotion (Exegese des Neuen Testaments), 1981 Eintritt in den kirchlichen Schuldienst des Erzbistums Köln, 1983 - 1985 Fachleiter für Kath. Religionslehre am Staatlichen Bezirksseminar I für das Lehramt am Gymnasium in Düsseldorf, 1984 - 1991 stellvertretender Schulleiter des Erzbischöflichen Suitbertus-Gymnasiums in Düsseldorf. Danach lange Jahre Dozent am Institut für Lehrerfortbildung (IFL) in Mülheim an der Ruhr. Dort widmete er sich insbesondere den Arbeitsgebieten Theologie und Religionspädagogik.
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