Thomas Pikettys „Kapital im 21. Jh.“ und die Verteilungsfrage

Wann? 07.11.2015 11:00 Uhr bis 07.11.2015 16:30 Uhr

Wo? Jugendherberge, Düsseldorfer Str. 1A, 40545 Düsseldorf DE
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Düsseldorf: Jugendherberge | Tagesseminar
mit Dr. Joachim Bischoff, Ökonom und Publizist

„Der Rockstar unter den Ökonomen“, „Pikettymania“ – selten hat ein Wirtschaftsbuch so viel Aufsehen erregt wie das im vergangenen Jahr erschienene „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ des französischen Ökonomen Thomas Piketty. Wirtschaftsnobelpreisträge wie Paul Krugman und Joseph Stiglitz äußerten sich violl des Lobes. Selbst die „wirtschaftswoche“ urteilt, Piketty habe das liberale Dogma vom Segen des Marktes erschüttert. Aber es hagelte auch harsche Kritik von deutschen Ökonomen und Wirtschaftsjournalisten.

Das Seminar bietet Gelegenheit, die Schlussfolgerungen Pikettys kritisch zu prüfen und ihre Auswirkungen auf Deutschland zu diskutieren. Ist Piketty konsequent genug? Und wenn die Zunahme der Einkommens- und Vermögensungleichheit nicht die Ausnahme, sondern die Norm ist: Was bedeutet dies für die Gewerkschaften, für die Politik und auch für die Demokratie?

Programm:

Impulsvortrag von Dr. Joachim Bischoff (Ökonom und Publizist)
(Mittagspause)
Arbeitsgruppen
Vertiefung einzelner Aspekte in zwei parallelen Arbeitsgruppen
1. Wie unterstützt Piketty die Umverteilungsdebatte in Deutschland?
2. Wie konsequent ist Pikettys Kritik am Kapitalismus?
Plenum:
Gefährdet zunehmende Ungleichheit die Demokratie?
Was bedeuten Pikettys Analysen für die Politik in Deutschland? Wie lassen sich seine Ergebnisse für eine Politik gegen soziale Spaltung fruchtbar machen?

Lektüreempfehlung:

Aufsatz „Kapitaleinkommen und Einkommensungleichheit in Deutschland“, S. 243-271 in der Online-Broschüre: www.boeckler.de/pdf/Piketty_Verteilungsfrage.pdf

Tagungsbeitrag

(einschl. Mittagessen und Tagungsgetränken):
10 Euro / ermäßigt 5 Euro

Anmeldung

bis zum 02.11.2015 an duesseldorf@attac.de oder an post@rls-nrw.de

Veranstalter: attac Düsseldorf, Rosa Luxemburg Club Düsseldorf, Rosa Luxemburg Stiftung NRW
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