Gladbecker "Indienhilfe" lädt wieder zu Wohltätigkeitsbasaren ein

Wann? 11.11.2016 10:00 Uhr bis 13.11.2016 18:00 Uhr

Wo? St. Barbara-Hospital, Barbarastraße 1, Gladbeck DE
Anzeige
Vom 11. bis 13. November ist die Eingangshalle des "St. Barbara-Hospitals" wieder Ort eines "Wohltätigkeitsbasaras" der "Aktionsgemeinschaft Indienhilfe Dr. Bertha". Die Organisatoren, allen voran natürlich Gaby Stöckmann (vorne links) und Barbara Haselbach (vorne Mitte), hoffen auf zahlreiche Besucher, zumal der Erlös wieder für das Ordenskrankenhaus in der südindischen Stadt Kerala bestimmt ist. (Foto: Privat)
 
Auch die Fingerpuppen, die Barbara Haselbach während ihrer Reise in Ecuador eigens für die Wohltätigkeitsbasare erworben hat, werden nun im Barbara-Hospital zum Kauf angeboten. (Foto: Privat)
Gladbeck: St. Barbara-Hospital, Barbarastraße 1 | Gladbeck. Zum Ende des Jahres hofft die "Aktionsgemeinschaft Indienhilfe Dr. Bertha" (AGIB) wieder auf zahlreiche Besucher und Käufer bei ihren traditionellen Wohltätigkeitsbasaren.

Schon seit rund drei Jahrzehnten engagieren sich Gladbecker in der "AGIB". Entstanden ist die Gruppe, als die damalige Lambertischule-Rektorin Witte damit begann, den nach Gladbeck gekommenen und im Barbara-Hospital arbeitenden Ordensschwestern aus Indien Deutschunterricht zu erteilen. Irgendwann einmal gab es einen ersten kleinen Basar, dessen Erlös schon damals nach Indien floss.

Heute sind es Barbara Haselbach und Gaby Stöckmann, die bei der Organisation der "AGIB"-Aktivitäten federführend sind. Tatkräftige Unterstützung erhält das Duo von Anne Meyer sowie den Eheleuten Hildegard und Karl-Franz Vogtmeier sowie Josefine und Dieter Thierse. "Und natürlich von den indischen Ordensschwestern," betonen Haselbach und Stöckmann.

Pflanzliches Elfenbein aus Ecuador


Über das gesamte Jahr sind die beiden Damen unermüdlich im Einsatz, um bei den Basaren den Besuchern eine großes Sortiment bieten zu können. Selbst vor weiten Reisen schreckt man nicht zurück. So war Barbara Haselbach vor einigen Monaten zu Gast in Ecuador, um dort auch Artikel für die bevorstehende Basare zu kaufen. Also werden in einem Entwicklungsland zu fairen Preisen Gegenstände erworben, die bei den Basaren in Gladbeck zum Kauf angeboten werden, wobei der Erlös den Menschen in Indien zugutekommt. Indien gehört inzwischen offiziell zu den so genannten "Schwellenländern", ist aber noch in großen Teilen ein Entwicklungsland. Besonders bei der medizinischen Versorgung der Landbevölkerung sieht es nicht gut aus.

Aus Ecuador hat Barbara Haselbach unter anderem Schmuckstücke mitgebracht, die aus der "Tagua Nuss", bekannt auch als "pflanzliches Elfenbein", angefertigt wurden. Auch Rosenkränze, Fingerpuppen sowie Textilprodukte fanden den weiten Weg von Mittelamerika bis nach Gladbeck.

Erlös für Ordenskrankenhaus im indischen Kerala


Zum Sortiment der Wohltätigkeitsbasare gehören auch wieder Tee und Gewürze, mitgebracht von den indischen Ordensschwestern. Seidenschals, Handwerksarbeiten, Bücher, Porzellanteile sowie Trödel werden ebenfalls zum Kauf angeboten.

Wer die "Aktionsgemeinschaft Indienhilfe Dr. Bertha" unterstützen möchte, ist zum "Wohltätigkeitsbasar" im "St. Barbara-Hospital" in Stadtmitte, Barbarastraße, willkommen. Der Basar in der Eingangshalle des Krankenhauses ist vom 11. bis 13. November (Freitag bis Sonntag) an allen Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Auch beim "Nikolausmarkt" auf dem Rathausplatz ist die "AGIB" vom 2. bis 4. Dezember (Freitag bis Sonntag) mit einem eigenen Stand vertreten.

Und dann steht für Barbara Haselbach sowie Gaby Stöckmann im Januar 2017 die nächste Reise bevor. Die beiden Gladbeckerinnen werden nach Indien fliegen, wo sie sich zum wiederholten Male in der Stadt Kerala davon überzeugen wollen, in welcher Form das dortige Ordenskrankenhaus von den Wohltätigkeitsbasaren profitiert.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.