Kirchenmusik während der Karwoche und am Osterfest

Wann? 02.04.2015 20:00 Uhr bis 05.04.2015 10:00 Uhr

Wo? Pfarrkirche St. Pankratius, Am Kirchplatz, 46499 Hamminkeln DE
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Hamminkeln: Pfarrkirche St. Pankratius | Die Karwoche ist die letzte Woche der Fasten- bzw. Passionszeit und gleichsam Trauer-woche vor Ostern. Für die Sängerinnen und Sänger der Kirchenmusik Dingden stellt die musikalische Gestaltung der Liturgie der Karwoche und des Osterfestes immer wieder einen Höhepunkt der liturgischen Tätigkeit dar.

Die Männerschola singt in der Feier des letzten Abendmahls am Gründonnerstag (2. April) zusammen und im Wechsel mit der Gemeinde Auszüge aus der gregorianischen "Missa de Angelis" und den mehrstimmigen deutschn Psalm 116. Am Karfreitag (3. April) gedenkt die Kirche des Leidens und Sterbens Christi. Dazu trägt der Gesamtchor Passionsgesänge u. a. von Johann Sebastian Bach und Bertold Hummel vor.

Am Ostersonntag (5. April), dem höchsten Feiertag im Kirchenjahr erklingt vom Kir-chenchor in der Festmesse um 10:00 Uhr das deutsche Ordinairum "Lob und Dank sei Gott" von Willy Trapp (1923 - 2013). In dieser Komposition werden altenglische Melo-dien mit deutschen Texten kombiniert. Trapp studierte am Gregoriushaus in Aachen, war Kirchenmusiker zunächst an der Stiftskirche in Bonn, später an der katholischen Kirche St. Petrus Canisius in Köln-Buchforst. Willy Trapp leitete diverse Chöre und In-strumentalensembles. Durch seine zahlreichen Werke ist er nicht nur bei Amateurchö-ren sehr bekannt. In den 50er-, 60er- und 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es so gut wie keinen Chor in Deutschland, der keine Chorsätze aus der Feder Trapps gesungen hat. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte er neben seiner Tätigkeit in der Kirche auch in mehreren Tanzorchestern in Bonn, um Geld zu verdienen. Von ihm stammt der Satz: "Auch ein Kirchenmusiker sollte sich mit Tanzmusik auskennen, er lernt dabei nämlich, im Takt zu spielen." Daneben ist eine Halleluja-Coda von Colin Mawby (* 1936) zu hören. Mawby leitete ab 1961 die Kirchenmusik an Westminster Cathedral und war ab 1981 Leiter der Chöre von Radio Telefís Éireann. 2006 wurde er zum Ritter des päpstlichen Gregoriusorden ernannt. Er gilt als einer der berühmtesten zeitgenössischen englischen Komponisten sakraler Musik.

Die veränderte Akustik der frisch renovierten Kirche kommt dem Chorgesang besonders entgegen. Die Stimmen der Sängerinnen und Sänger werden vom Raum wunderbar getragen.

In allen Gottesdiensten haben selbstverständlich auch alle mitfeiernden Gottesdienstbe-sucher wie immer viele Gelegenheiten, in den Gesang aktiv mit einzustimmen.
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