Reinhard Stöcker: "Die Bilder sind ein Teil von mir."
Schwerte: Senningsweg 9 | „Wenn es nicht gefällt, nehme ich es auch wieder zurück.“ Reinhard Stöcker geht ganz pragmatisch mit seiner Kunst um: „Schließlich male ich eher für mich.“ Doch seine Bilder gehören nicht ins stille Kämmerlein. Nein, er möchte, dass Menschen sie sehen, sich sozusagen ein Bild von seinen Bildern machen. Deswegen stellt er sie am kommenden Sonntag aus, im Hypnose- und Entspannungsinstitut, der Praxis seiner Frau am Senningsweg 9. „Es wird keine Verkaufsaustellung“, sagt er, der allerdings schon einige seiner Bilder veräußert hat. Die wurden versteigert, für einen guten Zweck. Dabei sind schon einige hundert Euro für die Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln zusammengekommen. Reinhard Stöcker kam im Alter von 14 Jahren zu Pinsel und Leinwand. Wobei, damals malte er zunächst auf alten Holzbrettern, Leinwand konnte er sich nicht leisten. „Irgendetwas ist damals mit mir passiert, ich hatte das Bedürfnis, mich künstlerisch zu äußern.“ Mit der Gründung einer Familie, Frau, und Kindern also, und einem anstrengenden Job, ließ er sein Hobby für rund 35 Jahre ruhen. Doch jetzt steht der 58-Jährige wieder regelmäßig in seinem kleinen Dachatelier. „Malen ist für mich Entspannung, hier finde ich Ruhe“, beschreibt er seine Motivation. Er ist ein reiner Autodidakt, hat nie eine Kunstschule besucht. „Mir reichen Spachtel und Pinsel und meine Phantasie.“ Dann bringt er Farben, die sich zu einem abstralten Ganzen fügen, auf kleine und große Leinwände. Für sich. Für seine Familie, „meine Kinder haben Bilder von mir in ihren Zimmern hängen und erzählen ihren Freunden immer stolz, wer sie gemalt hat“. Und für Freunde fertigt er auch Auftragsarbeiten an, spricht mit ihnen vorher über Größe und Farbtöne. Und wenn sie nicht gefallen? Siehe oben!
Die Ausstellung am Sonntag, 5. Februar, beginnt um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei, kleine Snacks werden angeboten.
Schwerte: Gut Halstenberg | Schwerte. Weihnachten ohne Tannenbaum ist wie Winter ohne Schnee. Das wissen Sie, liebe Leser, das wissen auch Jutta und Gustav Wassermann, die jetzt schon zum dritten Mal Ruhr-Anzeiger-Leser versorgen wollen. Mit Tannenbäumen, versteht sich. „Für den Schnee können wir leider nicht zuständig sein“, lacht Gustav Wassermann.
Doch für unsere Leser stellt sein Gut Halstenberg wieder zehn tolle Bäume, natürlich zum...
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Rund 100 private Anbieter garantieren ist ein großes Angebot. Gewerbliche Anbieter werden die Besucher hier nicht antreffen, Neuwaren und Lebensmittel sind also nicht im Angebot. Dagegen locken typische...
Mit Komödien wie „Kunst“ und „Der Gott des Gemetzels“ (fürs Kino von Roman Polanski verfilmt) gehört Yasmina Reza zu den Stückeschreiberinnen, deren Werke weltweit Erfolge sind. Mit „Ihre Version des Spiels“, in der Charakterdarstellerin Hannelore Hoger die Hauptrolle spielt, dürften die 67. Ruhrfestspiele ab Dienstag einen ihrer ganz großen Kracher im Theater Marl präsentieren.
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