"Der Stadtanzeiger will's wissen": Beim Pilates immer auf die Atmung achten

21. Mai 2017
11:00 Uhr
train & vital, 42555 Velbert
7Bilder

Das Gewicht wird auf ein Bein verlagert, das andere Bein wird gerade nach hinten gestreckt, Spannung bis in die Fußspitze. Die Arme gehen nach vorne, Spannung bis in die Fingerspitzen. Die Schultern werden nicht zu den Ohren gezogen, sondern bleiben locker. "Und denkt an euer ,Powerhouse'!" Spannung im "Powerhouse". Und dabei natürlich die Atmung nicht vergessen!

Wer Pilates bei und mit Ariane Walhuis macht, der spürt innerhalb des Trainings schnell jeden Muskel. Obwohl die einzelnen Bewegungen mit Ruhe ausgeführt werden, fehlt es nicht an Intensität. Das zeigte sich nun im Rahmen der Serie "Der Stadtanzeiger will's wissen". Die Mit-Inhaberin der "train & fun Vitalsport GmbH", Nizzatal 4 in Langenberg, hat jahrelange Erfahrung und weiß, wo die Schwachstellen bei ihren Teilnehmerinnen liegen könnten. "Ihr dürft nicht vergessen, bewusst zu atmen - richtig tief in die Brust. Atmet durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus", erinnert sie daher mehrfach.

"Wie ein Besuch beim Zahnarzt"

Die gestreckte Standwaage ist nur eine von vielen Positionen und Übungen, die nicht nur Balance, sondern auch viel Kraft erfordern. Den meisten dieser Übungen sieht man allerdings nicht an, wie anstrengend sie sind. "Ich vergleiche das gerne mit einem Besuch beim Zahnarzt. Man setzt sich auf den Stuhl beziehungsweise nimmt in unserem Fall eine Haltung ein und kommt sofort ins Schwitzen", so Walhuis, die auch viele weitere Kurse in dem Gesundheits- und Fitnesscenter anbietet. Dass es anstrengend ist, zeigen nicht nur die Schweißperlen auf der Stirn, sondern ist zudem an dem einen oder anderen Stöhnen vor Erleichterung feststellbar, wenn die Anspannung gelöst werden darf.

"Bei Pilates handelt es sich um ein systematisches Ganzkörpertraining", erläutert die Expertin. Die gesamte Muskulatur wird gekräftigt, primär die des Beckenbodens- sowie die Bauch- und die Rückenmuskulatur. Und genau dieser Bereich ist auch gemeint, wenn vom "Powerhouse" die Rede ist. "Spannt euer ,Powerhouse' an", fordert Ariane Walhuis immer wieder. "Stellt euch vor, ihr müsstet euren Bauchnabel Richtung Wirbelsäule ziehen."
Generell wird vieles anhand von Bildern erläutert, damit die Teilnehmerinnen wissen, wie sie die Bewegungen am besten ausführen: Ein goldener Faden am Kopf zieht uns beispielsweise nach oben und sorgt für eine Streckung.

Ob im Stehen, im Sitzen oder im Liegen - die Muskeln arbeiten auf Hochtouren, wenn Beine und Arme gestreckt und gebeugt werden. Eine gewisse Beweglichkeit ist auch von Vorteil oder wird spätestens in dem Kurs schrittweise erarbeitet. So auch wenn es liegend mit den Füßen voran über den Kopf geht, bis die Fußspitzen über diesem auf den Boden tippen. Oder aber wenn man im Schneidersitz mit den Händen durch die Beine an die Unterschenkel greift, sich nach hinten abrollt und sich dann mit viel Kraft aus dem Bauch wieder hoch in den Sitz zieht. Was mit "rolling like a ball" - also "rollen wie ein Ball" - betitelt ist.

Umfangreiches Angebot an Kursen

Wer sich selber einen Eindruck von dem umfangreichen Angebot machen möchte, ist zum Tag der offenen Tür am Sonntag, 21. Mai, eingeladen. In der Zeit von 11 bis 16 Uhr werden die Räumlichkeiten im Nizzatal 4 in Langenberg sowie das umfangreiche Programm vorgestellt. Die zertifizierten Trainer erläutern die modernen und neuen Geräte und laden zum Mitmachen ein. Zum Angebot der "train & fun Vitalsport GmbH" gehören neben einem gesundheits- und leistungsorientiertem Training, auch Rehasport, EMS-Training, Personaltraining sowie die ärztlich betreute Ernährungsberatung mit persönlicher Trainingsplanerstellung. Des Weiteren gibt es eine Kooperation mit dem Nizzabad und dank der großen Terrasse mit Weitblick ins Grüne ist auch Outdoorsport möglich.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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