Jugendlichen ein Zuhause bieten

Wann? 21.10.2016 15:00 Uhr

Wo? SKM Jugendwohngruppe Don Bosco, Heidestraße 200, 42549 Velbert DE
Anzeige
Pädagogische Fachkräfte und zusätzliche Mitarbeiter wie zwei Hauswirtschaftlerinnen und eine Ergotherapeutin sind für die Bewohner der neuen Jugendwohngruppe da.
Velbert: SKM Jugendwohngruppe Don Bosco | Ein "Zuhause" für 18 männliche Jugendliche ist in den vergangenen Monaten an der Heidestraße 200 in Velbert entstanden. Ab Dienstag, 25. Oktober, wird hier eine stationäre Einrichtung betrieben. Dafür hat der SKM, gemeinnützige Betriebsträger- und Dienstleistungs-GmbH, das Gebäude gekauft und aufwändig saniert.

"Es sind zwei Wohngruppen entstanden, eine im ersten und eine im zweiten Obergeschoss", so Florian Leimann. Der Diplom-Sozialarbeiter und Diplom-Sozialpädagoge ist der Einrichtungsleiter. "Die zehn Zimmer im zweiten Obergeschoss können ab nächster Woche bezogen werden." Und nachdem noch einige abschließende Arbeiten im ersten Obergeschoss erledigt worden sind, soll bis Ende November Platz für acht weitere Jugendliche sein. Beide Wohngruppen verfügen über eine moderne Wohnküche, die Jugendlichen haben darüber hinaus ein eigenes Badezimmer oder teilen es sich zu zweit. Im Erdgeschoss entsteht derzeit noch ein großer Freizeitraum, außerdem befinden sich hier die Büroräume des SKM und ein weiterer Teil wurde für eine Maßnahme des SKFM angemietet.

Wie schnell die insgesamt 18 Plätze belegt sind, hänge davon ab, wie groß der Bedarf ist. "Dieses stationäre Wohnangebot richtet sich an männliche Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren", erläutert Leimann. "Wir bekommen die betroffenen Jugendlichen von den Jugendämtern zugewiesen." Nachfragen habe es schon gegeben. Sowohl junge Leute mit familiären Problemen als auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden aufgenommen.

Ort der Geborgenheit mit familiärer Atmosphäre


"Unser Ziel ist es, für alle gemeinsam einen Ort der Geborgenheit mit familiärer Atmosphäre zu schaffen", so Florian Leimann. "In den seltensten Fällen sind die betroffenen Jugendlichen selber schuld an ihrer Misere." Mit Hilfe der pädagogischen Fachkräfte sowie mit Unterstützung durch zwei Hauswirtschaftlerinnen und einer Ergotherapeutin sollen die Jugendlichen zu selbstständigen Erwachsenen erzogen werden.

Bei einem Tag der offenen Tür möchte sich das Team vorstellen und interessierten Bürgern die Möglichkeit geben, sich die Räume anzusehen. "Wer Lust hat, uns und unsere Arbeit kennenzulernen, ist eingeladen", so Leimann. Beginn ist am Freitag, 21. Oktober, um 15 Uhr. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen können Fragen gestellt werden, das Konzept wird erläutert und es wird Führungen geben. "Der Zeitpunkt ist bewusst so gewählt, dass noch keine Jugendlichen hier wohnen. Schließlich wollen wir ihre Privatsphäre berücksichtigen", sagt der Einrichtungsleiter. "Wir möchten den Nachbarn aber dennoch die Gelegenheit geben, sich damit auseinanderzusetzen, was hier in ihrem Wohnumfeld passiert."
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.