„Ohne menschliches Blut geht es nicht – Blutspender weiterhin dringend gesucht“

Wann? 06.03.2016 10:00 Uhr bis 07.03.2016 19:30 Uhr

Wo? DRK-Zentrum, Sommerdellenstraße 26, 44866 Bochum DE
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  Bochum: DRK-Zentrum |

Blut ist immer noch ein ganz besonderer Saft, das sagt nicht nur Mephisto in Goethes Faust. Blut rettet Leben. Darum ist eine Blutspende auch heute immer noch so wichtig, denn es gibt hierfür keinen künstlichen Ersatz.

Gelegenheit zur freiwilligen Blutspende haben alle WattenscheiderInnen am Sonntag, 06. März, von 10:00-15:00 Uhr und am darauffolgenden Tag (Montag, 07.03.2016) von 15:30-19:30 Uhr im DRK-Zentrum an der Sommerdellenstraße 26 in Wattenscheid.

Auch das perfekteste medizinische Versorgungssystem ist bei schweren Verletzungen und lebensbedrohlichen Krankheiten ohne Blut nicht funktionsfähig. So erstaunlich es klingt: Der hohe Bedarf an Blut ist in erster Linie eine Folge des medizinischen Fortschritts. Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren sind nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich geworden.

Statistisch gesehen wird das meiste Blut inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens, Magen- und Darmkrankheiten, Sport- und Verkehrsunfälle. Bei schweren Unfällen kann es vorkommen, dass wegen bestimmter innerer Verletzungen mindestens zehn Blutkonserven pro Unfallopfer bereitstehen müssen.

Ohne menschliches Blut geht es also nicht. Durch eine freiwillige Blutspende kann man schnell und mit wenig Aufwand gleich mehrfach zum Lebensretter werden. „Derzeit kommen leider nicht so viele Blutspender, wie wir uns wünschen. Wir führen das zum Teil auf eine Erkältungswelle zurück. Wer gesund ist, sollte jetzt bitte Blut spenden, denn er leistet einen besonderen Beitrag zur Versorgung schwerkranker Patienten“, sagt Christian Lange, DRK-Pressesprecher in Wattenscheid. „Wir hoffen deshalb nun auf unsere Hellwegstädter!“

Blut spenden kann jeder ab 18. Jahren, Neuspender bis zum 68. Geburtstag. Zur Blutspende sollte immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Das gespendete Blut wird im Labor untersucht und Erstspender erfahren auf diese Weise ihre Blutgruppe mit dem Rhesusfaktor, die in den persönlichen Unfallhilfe- und Blutspenderpass eingetragen werden. Den Gesundheits-Check gibt es damit praktischerweise sofort inklusive.

Nur eine Stunde Aufwand und ein Pieks bis zum Lebensretter!


„Für den Besuch eines Blutspendetermins braucht man etwa eine Stunde Zeit und vielleicht eine Prise Mut – das Gefühl, mit einer Blutspende mindestens drei erkrankten Menschen geholfen zu haben, lässt Vieles in einem anderen Licht erscheinen, denn nach wie vor können viele Operationen und Krebstherapien nicht ohne Bluttransfusionen durchgeführt werden. Jeder von uns kann sehr schnell auf eine Blutkonserve angewiesen sein“, betont Christian Lange.

Kleine Box als Dank für Spender – praktisch und vielseitig einsetzbar


Bei den Blutspendeterminen gibt es aber auch eine Belohnung für die freiwilligen Spender. Eine DRK-Box voller Möglichkeiten: Zuhause in der Küche, im Auto auf dem Weg oder im Reisgepäck – mit der praktischen und faltbaren Box haben alle Spender zukünftig immer einen idealen Begleiter zur Hand. Ob als Frischhaltedose oder zur Verpackung, kühl- und gefrierschrankgeeignet und zudem in der Mikrowelle nutzbar. Jeder Spender erhält eine Box als kleines „Dankeschön“ beim Blutspendetermin.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet.
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