„Letzte Gedanken“ – Sinfoniekonzert mit Werken von R. Wagner, R. Strauss und P.I. Tschaikowsky

Wann? 30.01.2016 20:00 Uhr

Wo? Städtisches Bühnenhaus Wesel, Klever-Tor-Platz, 46483 Wesel DE
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Yamina Maamar
  Wesel: Städtisches Bühnenhaus Wesel |

Zusammen mit der Sopranistin YAMINA MAAMAR ist die NEUE PHILHARMONIE WESTFALEN am Samstag, 30. Januar 2016, 20.00 Uhr zu Gast im Städtischen Bühnenhaus Wesel. Auf dem Programm stehen „Letzte Gedanken“ großer Komponisten: „Parsifal“ von Richard Wagner, „Vier letzte Lieder“ von Richard Strauß und „Pathétique“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky sind Werke, die am Lebensende der Komponisten entstanden.

Es ist fast 10 Jahre her, dass die NEUE PHILHARMONIE WESTFALEN am 2. April 2006 zum ersten Mal in Wesel gastierte, fast 5 Jahre, dass Rasmus Baumann im April 2011 als ihr Dirigent zum ersten Mal in Wesel auftrat. In all´ dieser Zeit hat das Orchester die Weseler Konzertbesucher mit vielen Höhepunkten der sinfonischen und konzertanten Weltliteratur begeistert. RASMUS BAUMANN ist seit der Saison 2014-2015 Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen. Als Gastdirigent war er an den Opernhäusern Köln, Dortmund, Nürnberg, Osnabrück, Heidelberg und der Komischen Oper Berlin engagiert. In der laufenden Saison wird er sein Debüt an der Semperoper Dresden und dem Opernhaus Frankfurt geben.
Die Sopranistin YAMINA MAAMAR zählt zu den international gefragtesten Künstlerinnen ihres Fachs. Engagements führten sie bisher an wichtige Theater wie die Bayerische Staatsoper München, das Aalto Theater Essen, die Staatstheater Hannover, Wiesbaden und Darmstadt sowie an die Oper Dortmund. Zudem trat sie in New York, Seoul, beim International Edinburgh Festival und in zahlreichen europäischen Ländern auf.
„Ich denke, ich kenne besser als irgend Jemand das Ungeheure, das Wagner vermag, die fünfzig Welten fremder Entzückungen, zu denen Niemand außer ihm Flügel hatte“, so Friedrich Nietzsche über die Droge Wagner. In Wagners letztem Bühnenwerk über die innere Reise des "reinen Toren" und späteren Gralsritters Parsifal zeigt sich dieser hypothetische Sog ganz pur im Vorspiel (WWV 111), einem wundersamen Dom aus Klang. Hier erweist sich Wagner - wie auch in anderen Vorspielen seiner Opern - als exzellenter Meister einer extrem verfeinerten Instrumentationskunst. Das Werk ist voller Widersprüche und rührt doch in tiefer Spiritualität an den letzten Dingen. Auf diese richtete auch Strauss in den "Vier letzten Liedern" (AV 150) nach Gedichten von H. Hesse und J. von Eichendorf f sein Denken. Das künstlerische Testament des 84-Jährigen ist Ausdruck einer Altersweisheit, die auf alles Überflüssige verzichtet. Doch die Lieder sind nicht Totenklage, sondern Liebesbeweis: Dokument seiner lebenslangen Verbindung mit Pauline de Ahna, seiner kongenialen Interpretin und über ein halbes Jahrhundert auch Ehefrau. Nach einem brillanten Geschwindmarsch ist Tschaikowskys „letzter Gedanke“ noch nicht zu Ende: In der Sinfonie Nr. 6 h-moll op. 74 „Pathétique“ folgt auf den triumphalen Jubel noch ein weltschmerzlerischer Abgesang. Die Pole des Lebens und des Todes hat Tschaikowsky im Schlussstein seines Schaffens bezwingend gegenübergestellt.

Karten zum Preis von 12€ bis 20€ sind im Vorverkauf an der Theaterkasse im Centrum, Ritterstraße 12-14, 46485 Wesel, oder an der Abendkasse erhältlich.
Schüler und Schülerinnen der Musikschule Wesel haben freien Eintritt zu dem Konzert, wenn sie sich vorher im Sekretariat anmelden. Die Karten liegen dann an der Abendkasse für sie bereit.
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