Sprachkurs und Berufsorientierungsphase

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Teilnehmer des Sprach- und Berufsintegrationskurses in Hachen. Fotos: Bürgerstiftung Sundern
 
Teilnehmer des Sprach- und Berufsintegrationskurses in Sundern.
Sundern. Glückliche Kursteilnehmer erhalten Zertifikate.
Besonders erfreulich: Für alle geht es weiter
Der erste Schritt in geschafft. Nach 3monatigem Sprachkurs und 1 Monat Berufsorientierungsphase erhalten die Teilnehmer am Ende des Kurses ihre Teilnahmezertifikate.
Die Kurse, die in dieser integrierten Form erstmals angeboten wurden, waren ein voller Erfolg. Rund 80 Prozent derjenigen, die an Gemeinschaftsprojekt der Bürgerstiftung Sundern, des Bürgernetzwerkes Flüchtlinge in Sundern, der Arbeitsagentur, der BBA und dem Kolping-Bildungszentrum Südwestfalen GmbH teilgenommen haben, haben durchgehalten.
Die Dozenten der Sprachkurse haben in beiden Kursen zwischen den Menschen auf der Flucht tolle Lerngemeinschaften geschaffen und ihnen in 320 Unterrichtseinheiten, die von der Arbeitsagentur gefördert wurden, erste Sprachkompetenzen vermittelt. Ein großer Dank der Kursteilnehmer ging hierfür an die Sprachlehrer – in Hachen gab es zum Abschluss sogar eine kurze Rede zum Abschied durch einen Teilnehmer.
Im Berufsförderungszentrum Arnsberg der Kolping-Bildungszentren Südwestfalen GmbH haben die Teilnehmer im Februar erste berufliche Vorerfahrungen trainiert bzw. Fertigkeiten in noch fremden Berufsfeldern neu erworben. Zur Verfügung standen die Werkbereiche Farbtechnik, Holztechnik, Metalltechnik, und Gastronomie/Hauswirtschaft. Vom Caritas-Verband Arnsberg-Sundern wurde das Angebot noch um den Bereich Altenpflege ergänzt. Dieser 120 Unterrichtseinheiten umfassende Teil des Projektes wurde durch die Bürgerstiftung Sundern gefördert.
Hier gilt ein großer Dank den Ausbildern am Berufsförderungszentrum. Sie haben sich auf etwas völlig Neues eingelassen und die Teilnehmer mit großem Engagement und ganz viel persönlichem Einsatz motiviert. Ein Kursteilnehmer war so gut, dass ihm unmittelbar ein Praktikum in einem Hachener Malerbetrieb ermöglich wurde. Am Ende sind sich alle einig: Der Versuch war es mehr als wert. „Nicht nur unsere Kursteilnehmer haben etwas gelernt, sondern wir Ausbilder ebenfalls“, so der Tenor aus dem Kreis der Ausbilder.
Bereits im April haben sich alle Beteiligten zusammengesetzt und überlegt, wie das gelungene Projekt seine Fortsetzung finden kann. Alle Teilnehmer, die eine weitere Unterstützung wollten, haben diese auch bekommen. Der Kreis der Akteure hat sich um einen weiteren Teilnehmer erweitert: Für diejenigen, die ihre sprachlichen Kompetenzen noch weiter verbessern wollten, wurde ein weiterer Sprachkurs eingerichtet, der zu 90 Prozent aus Mitteln des Erzbistum Paderborn übernommen wird. Die verbleibenden 10 Prozent sowie die Fahrtkosten für die Kursteilnehmer trägt die Bürgerstiftung. Diejenigen, die ihre beruflichen Kompetenzen noch weiter stärken wollen haben alle die Gelegenheit erhalten, sich in zwei unterschiedlichen Qualifizierungsmaßnahmen der Arbeitsagentur weiter zu qualifizieren.

„Wir alle sind ein klein wenig stolz darauf, dass die Maßnahme wirkt. Dies ist vor allem der guten Netzwerkarbeit aller Beteiligten zu verdanken und dem Einsatz der ehrenamtlichen Helfer aus dem großem Kreis des Bürgernetzwerkes für Flüchtlinge“, so Petra Schmitz-Hermes von der Bürgerstiftung.
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