Gedenkschrift des Johannes Bernhard Brinkmann(einst Bischof in Münster)

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In Everswinkel wurde Johannes Bernhard Brinkmann am 4. Februar 1813 geboren und sollte eigentlich das Drechslerhandwerk erlernen, hier widersetzte er sich dem Wunsch des Vaters und auch dem Kriegsdienst. Er studierte Katholische Theologie, wurde 1839 zum Priester geweiht und machte Karriere bis hin zum Generalvikar in Münster und erhielt am 4. Oktober 1870 durch den damaligen Erzbischof von Köln und spätere Kardinal Paulus Melchers, die Bischofsweihe. Im Verlauf des Kulturkampfes wurde er 1875 von Preußen wegen Verstößen gegen die Kulturkampfgesetze für abgesetzt erklärt und angeklagt. Als "Bekennerbischof" lebte er fortan offiziell in den Niederlanden wirkte aber de facto von 1871 bis 1878 an Sankt Lambertus in Leuth (Grenznähe). Kontakte unterhielt er weiterhin über den ebenfalls abgesetzten Landrat von Münster, Heinrich von Droste zu Hülshoff und hatte weiterhin indirekten Einfluss auf das Geschehen seiner Diözese. Nach Aufhebung der Kulturkampfgesetze konnte er nach neun Jahren Verbannung wieder zurück nach Münster kehren. Nach kurzer Krankheit verstarb er am 13. April 1889 in Münster und wurde dort im Chor des Domes bestattet. Auf dem Kirchplatz in Everswinkel steht seit 1913 auch ein Denkmal.
Der Amtsvorgänger als Bischof von Münster war Johann Georg Müller und Nachfolger war Hermann Jakob Dingelstad. (Wikipedia).
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3 Kommentare
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Paul Scharrenbroich aus Monheim am Rhein | 12.03.2015 | 09:10  
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Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein | 12.03.2015 | 12:51  
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Volker H. Glücks aus Neukirchen-Vluyn | 12.03.2015 | 17:05  
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