Abendvisite im EK: Volkskrankheit Sodbrennen

Wann? 01.09.2016 19:00 Uhr

Wo? Evangelisches Krankenhaus , Holbeinstraße 10, 59423 Unna DE
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Dr. med Rainer Kunterding warnt: Sodbrennen sollte nicht ignoriert werden. (Foto: privat)
Unna: Evangelisches Krankenhaus |

Der saure Geschmack, der die Kehle hinauf steigt – wer kennt ihn nicht? Zu fettes Essen, ein Glas am Vorabend zu viel…. und schon meldet sich das unangenehme Sodbrennen. Wer dieses Brennen häufiger verspürt, sollte die Anzeichen ernst nehmen. Ausführliche Informationen gibt das Evangelische Krankenhaus Unna am Donnerstag, 1. September, ab 19 Uhr um Konferenzraum des Ek. Der Eintritt ist kostenlos.

„Sodbrennen, also das Ansteigen der Magensäure in die Speiseröhre, ist mittlerweile eine Volkskrankheit, mit der man nicht leichtfertig umgehen sollte“, rät Dr. med. Rainer Kunterding. Der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Evangelischen Krankenhaus (EK) Unna und Dr. med. Golo Brodik, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, informieren in der „Abendvisite“ interessierte Gäste über Diagnose und Therapie.

Regelmäßige Reizung kann Krebs verursachen

Die Häufigkeit von Sodbrennen ist ein wichtiger Hinweis, wann der Weg zum Spezialisten angetreten werden sollte. „Leidet man über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten zwei bis drei Mal die Woche unter Sodbrennen, kann eine Refluxerkrankung vorliegen, die behandelt werden sollte“, erklärt Rainer Kunterding. Schließlich könne das Aufsteigen der Magensäure ernste Folgen haben. Durch die regelmäßige Reizung der Speiseröhren-Schleimhaut kann im schlimmsten Fall Krebs entstehen. Um hier vorzubeugen, gibt es verschiedene Untersuchungs- und Behandlungsmethoden – sowohl internistischer Art wie zum Beispiel die Endoskopie oder auch chirurgischer Art wie operative Eingriffe mit minimalinvasiven Einschnitten.

Ein breites Leistungsspektrum bietet das Refluxzentrum im EK Unna an. Patienten haben den großen Vorteil, dass sie sich auf eine fachübergreifende Kompetenz aus Innerer Medizin und Allgemein- und Viszeralchirurgie verlassen können.
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2 Kommentare
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Joachim H. Hartung aus Monheim am Rhein | 28.08.2016 | 18:19  
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Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 28.08.2016 | 19:22  
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