Sonntags nicht allein sein: Treffen für Alleinstehende in Waltrop

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Die drei Initiatorinnen Emilia Fernandez, Ursula Möller und Ingrid Hagen und hoffen auf großes Interesse von alleinstehenden Frauen und Männern.

Für Alleinstehende ist der Sonntag oft der schlimmste Tag der Woche. Freunde widmen sich der Familie, Geschäfte und Cafés haben geschlossen. Besonders alleinstehende Frauen und Männer mittleren Alters - egal ob Single, geschieden oder verwitwet - würden gern den Sonntag mit Leuten in ähnlicher Situation verbringen.

Ursula Möller, Ingrid Hagen und Emilia Fernandez kennen diese Situation nur allzu gut von Freunden und aus eigener Erfahrung. Die drei Waltroperinnen ergreifen jetzt die Initiative: Am Sonntag, 3. November, laden sie alle interessierten Alleinstehenden zum ersten „Sonntagsforum“ in Riccis Stadthallencafé in Waltrop, Raiffeisenplatz, ein.
Die Idee dazu hatte Emilia Fernandez. Zum großen Bekanntenkreis der Künstlerin gehören einige alleinstehende Frauen. Viele von ihnen sind verwitwet und an den Wochenenden oft allein. Die gebürtige Spanierin aus Barcelona sagt: „In Spanien findet man an jeder Straßenecke Cafés, in denen sich auch an Sonntagen Alleinstehende treffen. Hier treffen sich Männer und Frauen. Einige reden miteinander, andere spielen Schach oder Skat, wieder andere planen gemeinsame Spaziergänge oder Ausstellungsbesuche.“

Keine Partnervermittlung, sondern Freizeitgestaltung

„Genau so etwas wollen wir in Waltrop installieren“, sagt Ursula Möller. Die Gerontopsychologin kennt seit ihrer Scheidung die einsamen Sonntage ganz genau. „Das Sonntagsforum soll weder reiner Kaffeeklatsch noch Partnervermittlungsstelle sein, sondern einfach ein Treffpunkt für alle Alleinstehenden, die sich an Sonntagen unverbindlich kennenlernen können, um zusammen zu reden, zu spielen und gemeinsamen Aktionen zu planen.“
„Wir würden uns wünschen, dass aus dem ersten Treffen ein regelmäßiger Sonntagstreffpunkt wird“, hofft Ingrid Hagen. „Wenn sich genügend Interessierte finden, ist geplant, regelmäßige Treffen zu organisieren.“
„Vielleicht könnte man bei dem einen oder anderen Treffen auch einmal Künstler einladen, die ihre Werke präsentieren. Autoren oder begeisterte Leser könnten kurze Lesungen anbieten oder einige könnten gemeinsam eine Veranstaltung besuchen“, regt Emilia Fernandez an. „Alles ist offen, alles ist möglich!“
„Hauptsache, möglichst viele Interessierte kommen zum ersten Treffen“, wünschen sich die drei Initiatorinnen. Das Treffen findet von 15 bis 17 Uhr statt.
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