Benefiz-Konzert: „Rocken“ für das Schleusenwärterhaus

Wann? 29.08.2015 16:00 Uhr

Wo? Schleusenwärterhäuschen, Insel 1, 58456 Witten DE
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Auf die Veranstaltung freuen sich (v. l.): Wabe-Projektentwicklerin Susanne Fuchs, SPD-Unterbezirksvorsitzender Hubertus Kramer, Wabe-Geschäftsführer Thomas Strauch, Landratskandidat Olaf Schade und die stellvertretende Landrätin Sabine Kelm-Schmidt (SPD).“ (Foto: Wabe)
Witten: Schleusenwärterhäuschen |

Bei einem Rock-Festival hofft man nicht selten, dass vor lauter Stimmung die Wände wackeln. Beim Benefiz-Konzert „Rock an der Ruhr“, das am Samstag, 29. August, ab 16 Uhr auf dem Gelände am Schleusenwärterhaus in Witten, Insel 1, steigt, geht es indes darum, Mauern wieder aufzubauen.

Nachdem das 1835 erbaute Königliche Schleusenwärterhaus im Januar abgebrannt war und schnell Einigkeit darüber bestand, dass dieses Denkmal wieder errichtet werden soll, begannen die Arbeiten bereits im Februar. Doch noch werdenweitere Spenden benötigt, um das Fachwerkhaus und sein Umfeld in neuem, noch schöneren Glanz erstehen zu lassen. Längst nicht alle Schäden und notwendigen Arbeiten sind nämlich von der Versicherung abgedeckt.
Die Wittener Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigungsförderung, Wabe, und die SPD Ennepe-Ruhr haben die Initiative ergriffen und ein Benefiz-Konzert auf die Beine gestellt, das viel Geld in die Restaurierungskasse spülen soll. Die Einnahmen werden über Spenden, Speisen- und Getränkeverkauf erzielt; der Eintritt ist frei. „Das Gelände bietet Platz für rund 1.000 Menschen, und da mit einer Fluktuation der Besucher zu rechnen ist, erwarten wir bei gutem Wetter bis zu 2.000 Menschen“, sagt WABE-Geschäftsführer Thomas Strauch.

Bands stiften ihre Gage für den Wiederaufbau

Deshalb gehen am Samstag, 29. August, gleich vier Bands an den Start und stiften ihre Gage komplett für den Wiederaufbau des Schleusenwärterhauses.
Den Anfang macht „Mrs. D. Bunny“ aus Hattingen. Die Big Band um Klaus Tödtmann serviert Hip-Jazz, Soul und Funk und will es mit voller Rhythmusgruppe nebst reichlich Bläsern so richtig krachen lassen.
Um 17.30 Uhr folgen die „Returns“ aus Wetter. Bandleader Eberhatd Fandrey, der die Idee zu diesem Konzert hatte und einen Großteil der Organisation stemmte, verspricht Rock-Oldies aus drei Jahrzehnten. Jüngstes Mitglied ist „Slow Hand“ Jo Raidt, der anschließend auch mit seiner Stammformation „Shy Bandits“ zum Rockereignis beiträgt.
Den „schüchternen Banditen“ gehört die Bühne ab 19 Uhr. Sie zählen zu den musikalischen Aushängeschildern des Ruhrgebiets und warten mit Eigenkompositionen sowie Coversongs auf. Ihr vielseitiges Repertoire wurzelt in Rock, Rhythm & Blues, Funk und Soul.
Ab 20.30 Uhr folgt Rock vom Feinsten mit „EN-1“. Die Cover-Band aus Witten freut sich auf ein Heimspiel und wird für druckvolle Rockmusik sorgen. Die Interpretationen von „EN-1“ klingen vertraut und doch erfrischend anders als die Originale. Das Publikum darf sich dabei auch auf die einzige Rocklady der Veranstaltung, auf Sängerin Karin Wulfinghoff, freuen.

Ein liebenswertes Stück Ruhrtal von großer Bedeutung

Der gemeinsame Landratskandidat von SPD und Grünen Olaf Schade wird in den Umbaupausen kräftig die Werbetrommel für den guten Zweck rühren. „Dieses liebenswerte Stück Ruhrtal steht für den Zusammenhalt im Kreisgebiet, ist es doch für Wetter, Witten, Herdecke und Hattingen gleichsam von großer Bedeutung“, meint Schade über das Gebäude, das Einheimischen und Touristen auf dem Weg an der Ruhr die Möglichkdeit zur leiblichen Stärkung bietet – und darüber hinaus für Langzeitarbeitslose Sprungbrett für die Rückkehr ins Arbeitsleben ist.

Der Weg zum Festivalgelände ist leicht: Man kann das Schleusenwärterhaus mit dem Fahrrad, zu Fuß oder übers Wasser erreichen. Die Hardenstein-Fähre über die Ruhr fährt bis 23 Uhr. Parkmöglichkeiten gibt’s an der Herbeder Straße sowie auf dem Betriebsparkplatz der Firma Lohmann, Ruhrtal 2 in Witten-Herbede.
„Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen, damit wir ein tolles Rock-Ereignis für einen richtig guten Zweck erleben“, bitten Thomas Strauch, Susanne Fuchs (beide WABE), Landratskandidat Olaf Schade, die stellvertretende Landrätin Sabine Kelm-Schmidt (SPD) und SPD-Unterbezirksvorsitzender Hubertus Kramer auch Petrus um Unterstützung.
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