°Bilanz der Jäger: Wildbestand und Lebensbedingungen befinden sich im Einklang

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Neheim. Auf der Jahreshauptversammlung des kleinsten Hegeringes im Hochsauerlandkreis wurden die Anwesenden durch Dr. Michael Dietrich als Vertreter der Kreisjägerschaft über den momentanen Stand der Diskussion auf Bundesebene bezüglich bleifreier Munition gebracht. In diesem Zusammenhang erwähnte er auch den geplanten Umbau des Schießstandes Sundern in 2017. Hundeobmann Hardy Schreiner überreichte den Hundeführern, die zusammen mit ihren Hunden erfolgreiche Prüfungen absolviert hatten, folgende Plaketten des Deutschen Jagdverbandes (DJV): Mark Schüttler (Bronze), Gregor Rose (Bronze und Silber) und Peter Hesse (neun Plaketten, davon zweimal Gold). Michael Dickmann blickte als Obmann für jagdliches Brauchtum auf das erfolgreiche Abschneiden des Bläsercorps beim Bundesbläserwettbewerb in Kranichstein zurück: mit dem 10. Platz und 934 Punkten wurde das bisher beste Ergebnis nach Punkten errungen. Ferdinand Schüttler zog eine Bilanz über das Hegeringschießen 2015 bei dem er sich die Ehrenscheibe sicherte. Franz Stirnberg war ältester Schütze und errang zudem den Seniorenpokal. Hegeringmeister und Vize-Kreismeister wurde Sascha Müller. Alle Teilnehmer erfüllten die Bedingungen zur Erlangung der DJV Schießnadel. Die diesjährige revierübergreifende Fuchsjagd wurde gut angenommen und fand seinen Abschluss bei einem gemütlichen Frühstück im Wildwald mit abschließendem Streckeverblasen. Mit einer Strecke von 12 Füchsen leisteten die beteiligten Jäger ihren wichtigen Beitrag zum Schutz von Bodenbrütern und damit zum Erhalt der artenreichen Fauna unserer Kulturlandschaft. Die Vorstandswahlen bestätigten Sascha Müller als Hegeringsleiter und Peter Brake als Schatzmeister in ihrem Amt. Als neuer Schießobmann wurde Max Hartmann einstimmig gewählt, Gregor Rose als Hundeobmann sowie Andreas Schmidt als Obmann für die Jungen Jäger. Bei der Trophäenschau ließ Martin Rogge das Jahr Revue passieren: sowohl die Anzahl, das Geschlechterverhältnis als auch die Altersklassen der erlegten Stücke sprechen dafür, dass sich Wildbestand und Lebensbedingungen im Einklang befinden. Die Goldmedaille ging an Andreas Clauser für einen starken, alten Rehbock. Ganz außergewöhnlich war die Erlegung eines sogenannten "Perückenbockes"; dabei handelt es sich um eine krankhafte Wucherung des Gehörns, die zum Tode führt. Bernd Bürmann, C.-H. Meyer und Horst Bornemann wurden für 25 Jahre Treue geehrt, Hardy Schreiner und Sascha Müller erhielten die LJV-Nadel in Silber und Franz Stirnberg die DJV-Ehrung in Gold für 50-jährige Mitgliedschaft. Nach dem offiziellen Teil klang der Abend mit der Gewissheit aus, dass das Nebeneinander von Alt und Jung beim Weidwerk in diesem Hegering für alle Beteiligten eine bereichernde Grundlage darstellt.
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