Die U16-Mädchen des JC66 Bottrop sind Westdeutsche Meisterinnen

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Am Samstag dem 9. Juni kämpften die U16-Teams (Mädchen und Jungen) des JC66 Bottrop auf der WdVMM (Westdeutsche Vereinsmannschaftsmeisterschaft) in Mönchengladbach. Die Jungen belegten den fünften Platz, während die Mädchen ihre Konkurrenz überrollten. Im Finale, wie auch in jeden Kampf zuvor, siegten die Mädchen mit 4-1. Somit qualifizierten sie sich mit Krach für das Bundesfinale im Dezember.

lm weiblichen Bereich stehen die Piratinnen der Bundesliga im Rampenlicht, aber der Nachwuchs ist fest dazu entschlossen, auch Großes zu leisten und manche Kämpferinnen werden schon bald anklopfen. Auf Bezirksebe-ne hatten die Nachwuchsjudokas keine ernsthafte Konkurrenz. Aber auch auf westdeutscher Ebene gab es eine Machtdemonstration. Ohne Trainer (bei der Bundesliga im Einsatz) traten die Judokämpferinnen selbstbewusst auf. Die Erfolge im Einzelwettbewerb in den letzten Monaten geben ihnen diese Sicherheit. Allein mit Helen Habib, Sophie Vrchoticky, Lilly Büssemeyer und Ronja Buddenkotte standen drei amtierende Westdeutsche Meiste-rinnen und eine Vize-Meisterin auf der Matte. Nehle Wakup, Fünfte der letzten U18 deutschen Meisterschaft, nahm an diesem Wochenende an einem Lehrgang des Deutschen Judobundes teil. Ihre Zwillingsschwester Maja kämpfte aber bei der WdVMM, sowie Elif Ürker. Zum Team gehörten auch Zehra Demir und Lynn Eigenbrodt. Der Ablauf des Wettkampftages? 4-1 in jedem Durchgang. Im Finale musste Ronja Buddenkotte den einzigen Punkt im Golden Score (gegen Niemeyer, amtierende Westdeutsche Meisterin und Siegerin in St. Petersburg), nach der doppelten Kampfzeit abgeben.

Trainer Wolfgang Amoussou: „Alles lief nach Plan. Auf Westdeutscher Ebene kann man dieses Team sogar ohne Trainer schicken! Interessant wird es vor allem auf Bundesebene werden. Eine Medaille ist drin und wir werden alles daran setzen, Edelmetall zu erkämpfen. Wir werden sicher wieder auf starke Teams wie Kim Chi Wiesbaden oder Potsdam treffen. Wir bereiten uns vor.“

Trainerin Hannah Karrasch: „Das Team wird ohne Druck beim Bundesfinale antreten, denn nächstes Jahr gehören fast alle Teammitgliederinnen immer noch der U16. Trotzdem werden wir versuchen, dieses Jahr zuzuschlagen“.

Die Jungen waren weniger erfolgreich, als ihre Kameradinnen. Nach einem Sieg und zwei Niederlagen reichte es nur für den fünften Platz.

Trainer Sven König: „Bei den Jungen gibt es ein paar Punktgaranten, in der Breite ist das Team jedoch noch nicht stabil genug. Wir werden aber weiter daran arbeiten“.


Weitere Informationen zu Verein, den Ligen und dem Training finden Sie jederzeit unter www.jc66.de.
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